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Hans Wölfel war ein Jurist. Er wird dem katholisch motivierten Widerstand gegen den Nationalsozialismus zugeordnet. Im Juli 1943 äußerte sich Wölfel anlässlich einer Urlaubsreise im Kreis von Bekannten über die politische Lage. Er sagte, der Krieg könne nicht mehr gewonnen werden und Hitler sei der größte Wortverdreher aller Zeiten. Eine der Zuhörerinnen, eine junge Frau und NSDAP-Mitglied, denunzierte ihn. In den Verhören durch die Gestapo erklärte Wölfel, dass er bestimmten Lehren des Nationalsozialismus auch jetzt noch nicht zustimmen könne, da sie seiner christlichen Überzeugung widersprächen. Wölfel wurde in Berlin inhaftiert, vor den Volksgerichtshof gestellt und wegen Wehrkraftzersetzung am 10. Mai 1944 zum Tode verurteilt. Am 3. Juli 1944 wurde er im Zuchthaus Brandenburg-Görden durch Enthauptung hingerichtet.
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Biblioteka Austriacka
There are copies available to loan: sygn. 28009 mg (1 egz.)
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