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Książka
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Eberhard Fechner (geboren 1926 in Liegnitz, Schlesien; gestorben 1992 in Hamburg) war ein deutscher Schauspieler und Regisseur. Fechner war ein Meister in der Kunst, Zeitgeschichte mit der Kamera aufzuschreiben. Der gebürtige Schlesier nahm sich in seinen Dokumentationen ganz zurück und war nur mit der Filmschere präsent. So komponierte der gelernte Theatermann, ohne je zu manipulieren, aus endlosen Filmkilometern mit Zeitzeugen-Interviews fiktive Dialoge, Zusammenklänge und Dissonanzen, die Geschichte zum Klingen brachten. Seinen Durchbruch erzielte Fechner mit der 1969 gesendeten "Nachrede auf Klara Heydebreck", einem Nachruf auf eine Berliner Rentnerin, die vereinsamt Selbstmord verübt hatte und an deren Biographie Fechner die Beschädigungen durch den Krieg zeigte. Um den Erfolg seiner wichtigsten Arbeit, der in fast neun Jahren enstandenen Darstellung des Düsseldorfer Majdanek-Prozesses - wohl nie sind NS-Schergen so sich selbst decouvrierend zum Sprechen gebracht worden -, betrogen ihn die ARD-Gewaltigen: Sie schoben dieses atemberaubende Stück Zeitgeschichte in die Dritten Programme ab. Den "Comedian Harmonists", jener Sängertruppe, deren mildfreche Liedchen ("Mein kleiner grüner Kaktus") den Nazi-Spießern ein Dorn im Auge war, setzte der TV-Historiker ein Denkmal. Fechner, der auch als Regisseur unter anderem von Kempowskis Rostocker Familienchronik "Tadellöser & Wolf" hervortrat, starb vergangenen Freitag in Hamburg.
Pliki multimedialne:
Status dostępności:
Biblioteka Austriacka
Są egzemplarze dostępne do wypożyczenia: sygn. 26269 mg (1 egz.)
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