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Książka
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(Haymon-Taschenbuch ; 230)
Silke Hassler und Peter Turrini setzen den Opfern der Todesmärsche ein literarisches Denkmal. Der Versuch, mit Kunst zu überleben April 1945: Der Krieg ist fast vorbei, in Wien jubeln die Menschen bereits der provisorischen neuen Regierung zu, auf der Ringstraße wird getanzt und gefeiert. Zur selben Zeit wird in der österreichischen Provinz eine Gruppe von 20 jüdischen Häftlingen aus Ungarn von der SS Richtung Lager Mauthausen getrieben. Auf ihrem qualvollen Fußmarsch werden sie in eine Scheune gesperrt. Die Häftlinge wissen weder wann noch wie oder ob es überhaupt weitergehen wird aber sie wissen: Es gibt für sie kein Entkommen. Alle sind am Ende ihrer Kräfte und ihrer Hoffnungen angelangt, Hunger und Kälte setzen ihnen immer mehr zu. In dieser ausweglosen Situation beschließt einer der Häftlinge, ein Operettensänger aus Budapest, gemeinsam mit seinen Leidensgenossen das Stück "Wiener Blut" einzustudieren. Ohne Kostüme, ohne Musikinstrumente, aber voller Enthusiasmus beginnen sie mit den Proben ... Ein verdrängtes Kapitel österreichischer Geschichte In den letzten Kriegswochen im Frühjahr 1945 wurden Tausende ungarische Juden in Konzentrationslager deportiert. Auf langen Fußmärschen durch Österreich mussten sie unbeschreibliche Qualen erleiden. Ein Akt der Grausamkeit, der lange Zeit nicht aufgearbeitet, sondern einfach verdrängt wurde. In ihrer Tragikomödie "Jedem das Seine" setzen Silke Hassler und Peter Turrini den Opfern der Todesmärsche während des Zweiten Weltkriegs ein berührendes literarisches Denkmal. Behutsam verbinden sie die Tragik der historischen Fakten mit Komik und Sprachwitz. Gemeinsam mit ihren Figuren lassen sie die Leser in die Welt der Literatur und Musik eintauchen und die grausame Realität, die außerhalb der Scheune wütet, für einige Momente vergessen.
Status dostępności:
Biblioteka Austriacka
Są egzemplarze dostępne do wypożyczenia: sygn. 830(436)-2 (1 egz.)
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