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Die Bedeutungszuschreibung, die Familie in unserer Gesellschaft als kleinste soziale Einheit für die Biografie des Einzelnen erfährt, ist groß. Sich dieser Familie und ihrem Herkommen im Erzählen zu vergewissern, kann Sinn stiften. Familiengeschichten können das Zugehörigkeitsgefühl und den Lebensmut stärken, selbst wenn sie von Brüchen und Zerstörung erzählen. Das Auffähllige der deutschen Familien- und Generationenromane ist, dass die Autoren ihren Bezugspunkt in der Vergangenheit, respektive im Nationalsozialismus finden. Auf der Suche nach der familiären Herkunft gehen sie den Verhaltensweisen der Eltern und Großeltern in der Kriegs- und Nachkriegszeit nach und versuchen, ihre eigene Identität in diesen neu zu fassen. Die Geschichte des einzelnen Individuums wird so nicht nur als Teil der Familiengeschichte, sondern auch als Teil der großen historischen Geschichte erzählt. Dass diese Geschichten immer Erzählungen sind und auf narrativen Techniken beruhen, das wird in der Monografie an einer Vielfalt von Texten der deutschen Erinnerungsliteratur erläutert.
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Status dostępności:
Biblioteka Austriacka
Są egzemplarze dostępne do wypożyczenia: sygn. 830(091) O (1 egz.)
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