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„Typisch schlesisch” sind alle Beiträge in diesem Buch, so typisch wie das „zehnfach interessante Land" (Goethe) zwischen Riesengebirge und Oderlauf war (und ist), wie seine Menschen waren (und sind): doppelgesichtig nämlich, zwiespältig, zweidenkend und mitunter auch zweisprachig, unter- und hintergründig, gedoppelt (getuppelt), in ihrem Wesen: „Juju — neenee!", gastfreundlich und tolerant, „gemittlich"-labernd und barockumständlich, heimatstolz und fernwehkrank, mystisch-verzückt und derb-zupackend zugleich, treu, fromm, versöhnlich und auf-müpfig, viel lieber aber betulich und friedlich; ein zart gemischter Menschenschlag aus Thüringern und Franken, Böhmen und Flamen, Polen und Juden, ein Volk aus Bauern und Bergleuten, Wirten und Händlern, Gold- und Gottsuchern, aus Dichtern und Künstlern, Spintisierern und Propheten, Erfindern und Heiligen, Soldaten, Handwerkern, Arbeitern, aus Herren und Knechten, arbeitsam-fleißig, festefroh, irdischen Genüssen zugeneigt; ein Volk aus lauter „Schluck und Jau's", „Anteks und Franzeks", behütet von der Heiligen Hedwig und vom Berggeist Rübezahl zugleich, Lergen allesamt, ob sie aus dem Industrierevier Oberschlesien, dem Mittagsland um den Zobten, der Oberstadt Breslau, den Bergwäldern der Sudeten, der niederschlesischen Heide stammten. Charakter und Wesen, Eigenart und Besonderheit dieses groß-artigen Völkergemischs werden in den Beiträgen, ausgewählt aus Texten der 999 schlesischen Poeten aus sieben Jahrhunderten, deutlich. Sie bestätigen auf abwechslungsreich-kurzweilige Weise, was die Schlesier so liebenswert macht, was sie unter allen Deutschen auszeichnet und was alles zum typisch schle-sischen „Traum aus Lächeln und Sehnsucht, Tränen und Glück" gehört.
Pliki multimedialne:
Status dostępności:
Biblioteka Austriacka
Są egzemplarze dostępne do wypożyczenia: sygn. 830-82 (1 egz.)
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