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Zigeunermärchen / herausgegeben von Walther Aichele und Martin Block. - 18. bis 21. Tausend. - Köln : Eugen Diederichs Verlag, 1969. - 387, [4] strony ; 19 cm.
(Ze Zbiorów Doroty Simonides)
(Die Märchen der Weltliteratur)
"Daß die meisten der in diesem Band dargebotenen Zigeunermärchen aus Südosteuropa stammen, ist kein Zufall. Der südosteuropäische Raum ist die Heimat der Zigeuner in Europa. Hier sind sie im Vergleich zu anderen Teilen der Erde zahlenmäßig am stärksten vertreten und von hier durchzogen sie, seit dem 15. Jahrhundert nachweisbar, in großen Scharen immer und immer wieder den Kontinent. Im Gegensatz zu Mittel- und Westeuropa wurden sie auf der Balkanhalbinsel behördlicherseits als Volk weder gejagt noch hart verfolgt. Hier duldete man sie, hier fanden sie als Musikanten, Hufschmiede, als Verfertiger von allerlei häus-lichem Gerät, wie Löffeln, Körben, Sieben, Kämmen, Spin-deln, Mulden, und als Ausübende niedriger Dienste einen modus vivendi mit der einheimischen Bevölkerung. Von un-gestümem Wandertrieb beseelt, durcheilten sie, und ganz besonders die Kupferschmiede und Kesselflicker, mit Pferd und Wagen die Lande. Daher war denn auch hier der persön-liche Kontakt mit ihnen äußerlich viel menschlicher als bei uns, wo man noch heute einen großen Bogen um sie macht, wenn man ihnen begegnet." (Martin Block, fragment Posłowia)
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Czytelnia BG
Brak informacji o dostępności: sygn. CM DS 373139 (1 egz.)
Book
In basket
(Ze Zbiorów Doroty Simonides)
(Die Märchen der Weltliteratur)
(Bechstein Märchenbuch ; 1)
"Die wenigsten halten den Unterschied zwischen Sage, Märchen und Mythe in Gedanken fest, die meisten verwechseln beide erstern oft und halten sie für gleichbedeutend, manche auch für gleich unbedeutend. Ich möchte versuchen, hier mit wenigen Worten darzu-legen, wie Märchen und Sage unterschieden werden müssen. Märe ist freilich nach dem alten Wortbegriff: Kunde, Nachricht, Erzählung, Fabel, Abenteuer und sonach ihr Gebiet das weiteste; wie sich aber der Begriff des Mär-chens später ausgebildet und abgegrenzt hat, müssen wir ihn festhalten, ihn von Sage und Mythe trennen. Den Alten lag keineswegs im Worte märe der heutige Begriff von etwas Unwahrem, Ersonnenem; rehte Märe, rechte Märe, hieß ihnen Wahrheit, und der Begriff Märe zog zwischen Wahrheit und Dichtung noch keine Grenzlinie. Diese zog erst die spätere Zeit, welche Märe und Mythe, Sage und Fabel schied und strenger zu sondern gebot und lehrte. Sage und Mythe können der Geschicht[s]forschung noch als Quelle dienen, wenn auch als zweifelhafte, trübe; das Märchen kann dies nie, es wäre denn im Bezug auf Kulturgeschichte." (fragment Przedmowy
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Czytelnia BG
Copies are only available in the library: sygn. CM DS 373115 (1 egz.)
Book
In basket
(Ze Zbiorów Doroty Simonides)
(Die Märchen der Weltliteratur)
(Bechstein Märchenbuch ; 2)
Bibliografia na stronach 341-348. Indeks.
"Kein einziges der vorliegenden Märchen habe ich selbst erfunden; ich entnahm die Stoffe teils mündlicher Über-lieferung, teils Schriftquellen, bearbeitete sie aber alle selbständig. Jeder Märchenstoff bedingt seinen eigenen Erzählungston, der bisweilen ernst und traurig, selbst schaurig und erschütternd sein muß, bisweilen heiter, humoristisch, ja ausgelassen lustig werden darf. Dies gut zu treffen ist Sache des Erzählers, des Dichters. Man be-gegnet auch in den besseren Quellensammlungen nicht selten trefflichen Märchenstoffen, die jedoch matt erzählt sind und denen es zuletzt noch obendrein an einem rech-ten Schluß und Ende gebricht. Der innigen Verwandt-schaft zu- und miteinander begegnet man überall; häufig klingt ein Märchen aus dem andern heraus, geht eins in das andere über." (fragment Przedmowy)
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Czytelnia BG
Copies are only available in the library: sygn. CM DS 373116 (1 egz.)
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Book
In basket
(Ze Zbiorów Doroty Simonides)
(Die Märchen der Weltliteratur)
Bibliografia na stronach 328-[329].
"Es ist eine seit langem bekannte und häufig beklagte Erscheinung, daß man heute in England im Vergleich zu anderen Ländern, insbesondere auch zu den Nachbarn Schottland und Irland, nur wenige Märchen findet, obgleich das Land reich ist an Sagen verschiedener Art. Das war nicht immer so, wie man aus verschiedenen Anzeichen schließen kann. So enthalten Dramen und andere Dichtungen des 16. Jahrhunderts öfter Anspielun-gen auf Märchen, die somit als bekannt vorausgesetzt wurden, oder auch Bruchstücke solcher Geschichten. Aus etwas späterer Zeit stammen die chapbooks, einfache, billige Textdrucke, die als Volkslesestoff verbreitet waren; in ihnen wurden beliebte Geschichten in bearbeiteter (manchmal auch verderbter) Form wiedergegeben, und nicht selten sind die englischen Versionen von bekannten Volksmärchen allein noch in solchen chapbooks erhalten. Auch wurden bei englischen Siedlern in den Vereinigten Staaten und in Australien Märchen aufgezeichnet, die aus England mitgebracht wurden, hier aber gar nicht mehr oder nur noch in entstellter Form bewahrt sind." (fragment Posłowia)
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Brak informacji o dostępności: sygn. CM DS 373140 (1 egz.)
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Book
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Altägyptische Märchen / übertragen und bearbeitet von Emma Brunner-Traut. - Zweite verbesserte Auflage, 7. bis 11. Tausend. - Düsseldorf ; Köln : Eugen Diederichs Verlag, 1965. - 309, [3] strony ; 19 cm.
(Ze Zbiorów Doroty Simonides)
(Die Märchen der Weltliteratur)
Bibliografia na stronie 306.
"Großmüttern, den Urahnen, bei jenen Alten, die uns zuerst gesungen und die ihre Liedschätze weitergereicht haben an nachfolgende Geschlechter; die sie lehrten, wie man erzählt und was das Erzählte meint. In ihrem Reiche wohnen die Götter und die Tiere nahe beieinander, und die Menschen verstehen die Sprache beider. Die Elemente haben Gestalt und Willen, und was lebt, ist der Verwandlung fähig, so-fern es sich mit Gestalten des Glaubens berührt - und aus ihrer Welt stammt das "echte" Märchen. Zauber vermag die Geheimnisse des Himmels und der Erden zu enthüllen, vermag Todgeweihtes zu heilen, aber auch, sich zu gefallen in allerlei Schabernack. Ihm gelingt es, einen Teich um seine Mitte umzuklappen, als habe er ein Scharnier, ein Krokodil aus Wachs zu besprechen, damit es einen Ehebrecher strafe, oder auch Pharao den Rücken zu zerbläuen, nachdem er arglos in sei-nem Palastbett eingeschlafen war. Wie kaum irgendwo auf der Welt offenbart uns das Mär-chen im Alten Ägypten seine Glaubens- und Lebensverknüpfung. Wie es zusammenhängt mit dem Mythos, wo es antwortet auf politische Umstände oder wann es seinen Antrieb erfährt aus sozialer Kritik, das erfahren wir vom Volk der Pharaonen. Unter den Textmärchen ist nicht eines, das nicht ins Reich der Götter ausgriffe oder als Schwank zumindest den Thron des Königs anrührte, der gottgleich auf Erden wandelt." (fragment Posłowia)
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Book
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Polnische Volksmärchen / herausgegeben von Ewa Bukowska-Grosse und Erwin Koschmieder. - I. Auflage. - Düsseldorf : Eugen Diederichs Verlag, copyright 1967. - 310, [2] strony ; 20 cm.
(Die Märchen der Weltliteratur)
(Ze Zbiorów Doroty Simonides)
Bibliografia na stronach 293-310.
"Das polnische Märchen ist seit etwa 150 Jahren der Gegenstand intensiver Arbeit polnischer Forscher gewesen. Von nicht-polnischen Gelehrten hat sich damit, wenn wir von Friedrich Lorentz' gewissenhafter und sachkundiger Erforschung des Kaschubischen in seiner Dialektologie und Folklore absehen, kaum jemand eingehender beschäftigt. Bei der Nachbarschaft der Deutschen und der Russen, die sich doch sonst dem Studium der Märchen so offen gezeigt haben, ist das eine verwunderliche Feststellung. Und so ist es auch sonderbar, daß in der Reihe "Die Märchen der Weltliteratur" bislang kein Band polnischer Märchen existierte, obwohl polnisches Material von erstklassigen Sammlern in großer Fülle vorlag. Die polnischen Volkskundler waren doch keineswegs untätig gewesen. Man braucht nur als Beispiel die 29 Bände umfassenden Sammlungen von Oskar Kolberg "Lud polski" zu nennen, in denen das Märchen eine hervorragende Rolle spielt, wenn auch die übrigen Gegenstände der polnischen Volkskunde natürlich eben-falls einen großen Raum einnehmen." (fragment Posłowia)
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Kinder- und Hausmärchen. Bd. 1 / Brüder Grimm ; herausgegeben von Friedrich von der Leyen. - 31. bis 33. Thousand. - Düsserdorf ; Köln : Eugen Diederichs Verlag, 1968. - 343, [8] stron ; 19 cm.
(Ze Zbiorów Doroty Simonides)
(Die Märchen der Weltliteratur)
"Der vorliegende Band stellt den ersten Teil der Märchensammlung der Brüder Grimm dar, der zweite Teil liegt im gleichen Umfang und in gleicher Ausstattung vor. Am Schluß des zweiten Bandes befindet sich eine vergleichende Tabelle, aus der die genaue Folge der einzelnen Märchen bei den Brüdern Grimm mühelos abzulesen ist. In einem Sonderband bringt Friedrich von der Leyen außerdem ausführliche Anmerkungen und Hinweise zur vergleichenden Motivforschung; hier werden die im Jahre 1932 abgeschlossenen Forschungen von Bolte und Polívka nach dem heutigen Stand der Wissenschaft zusammengefaßt bzw. fortgeführt."
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Brak informacji o dostępności: sygn. CM DS 373128 (1 egz.)
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Book
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Kinder- und Hausmärchen. Bd. 2 / Brüder Grimm ; herausgegeben von Friedrich von der Leyen. - 31. bis 33. Thousand. - Düsserdorf ; Köln : Eugen Diederichs Verlag, 1969. - 345, [7] stron ; 19 cm.
(Ze Zbiorów Doroty Simonides)
(Die Märchen der Weltliteratur)
"1812 am Weihnachtsabend lag in Berlin im Haus der Bettina von Arnim auf dem Geschenktisch unter dem Tannenbaum ein in grünes Leder gebundener, im Goldschnitt prangender Band, der erste Band der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm, für das Söhnchen der Bettina, für den kleinen Johannes Freimund. Grün, weil Grün die Farbe der Hoffnung, und der Goldschnitt sollte andeuten, daß der Band einen Schatz barg des Gol-des wert, wenn er sich auch auf einem nicht sehr guten Papier ausbreitete und der Druck auch nicht besser war." (fragment Posłowia)
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Book
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(Ze Zbiorów Doroty Simonides)
(Die Märchen der Weltliteratur)
Indeks.
"Unsere Ausgabe ist gedacht für alle großen und klei-nen Märchenliebhaber. Denn der Ausflug in die Welt des Wunderbaren ist heute häufig nicht (mehr) ein freies Spiel der Phantasie, sondern geschieht in stärkerem Maße als je zuvor über eine Visualisierung von Erzählstoffen und -inhalten, die die Vorstellungswelt des Zuschauers, Zuhörers und Lesers erheblich beeinflußt. Um so mehr sollte die Beschäftigung mit den Texten selbst eine An-regung wert sein. Es bedarf keiner prophetischen Gabe: Die Beliebtheit der KHM bei Jung und Alt wird fort-dauern." (fragment Posłowia)
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Book
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(Ze Zbiorów Doroty Simonides)
(Die Märchen der Weltliteratur)
Bibliografaia na stronach 331-341.
"Die Kinder- und Hausmärchen" der Brüder Jacob (1785-1863) und Wilhelm (1786-1859) Grimm gehören zu den bekanntesten Büchern deutscher Sprache. Schon zu ihren Lebzeiten waren sieben Auflagen der "Großen Ausgabe" und zehn der "Kleinen Ausgabe" herausgekommen. Aus über hundert Sprachen und noch so entlegenen Dialekten liegen Gesamt- und Teilausgaben vor. Einzelne Märchen wie "Hänsel und Gretel", "Rumpelstilzchen" oder "Hans im Glück" sind in weiten Teilen der Welt als "Grimm Märchen" bekannt, während zeitlich davor liegende Fassungen vergessen sind oder nur eine marginale Rolle in der Überlieferung und Nachwirkung spielen. Dies gilt etwa für die Märchensammlungen von Johann Carl August Musäus (1735-1787), Christoph Wilhelm Günther (1755-1826) oder Caroline Stahl (1776-1837). Doch auch die im 19. Jahrhundert zunächst wesentlich stärker beachteten Märchen des Meininger Bibliothekars Ludwig Bechstein (1801-1860), die 1853 unter dem Titel "Ludwig Bechstein's Märchenbuch" bereits als 12. Auflage mit 80 Märchen und 174 Holzschnitten von Ludwig Richter erschienen waren, haben in den letzten Jahrzehnten nicht mehr so nachgewirkt wie die Sammlung der Brüder Grimm. Ebenso wie die Brüder Grimm hatte Bechstein aus den "Altertümern" geschöpft und zahlreiche Märchen trotz des zeitüblichen Zusatzes "mündlich" offenbar von den Brüdern Grimm und aus anderen Quellen übernommen, aber sprachlich anders gestaltet. Sein didaktisches Ziel sah er ebenfalls in der "Belehrung und Sittigung der Kinderwelt"." (fragment Posłowia)
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Copies are only available in the library: sygn. CM DS 373132 (1 egz.)
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Book
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Inselmärchen des Mittelmeeres / herausgegeben von Felix Karlinger. - 7. bis 11. Tausend. - Düsseldorf ; Köln : Eugen Diederichs Verlag, 1962. - 331, [5] stron ; 19 cm.
(Ze Zbiorów Doroty Simonides)
(Die Märchen der Weltliteratur)
Bibliografia na stronach 330-[332].
"Die Märchen dieses Bandes stammen aus einem Raum, der nicht wie bei den anderen Bänden der Märchen der Welt-literatur eine geschlossene sprachliche und geographische Ein-heit darstellt. Wohl darf der Bereich des Mittelmeeres als eine Welt betrachtet werden, in der kulturelle und historische Fakten ein bindendes Band um die einzelnen Länder und Völker res als Verkehrsstraße darf doch nicht übersehen werden, daß geschlungen haben, aber über der einigenden Rolle des Meean seinen Gestaden drei Kontinente liegen, die sich wesensmäßig fremd sind und fremd sein müssen Die Inseln bilden in dieser Welt des Gegensätzlichen eine Brücke, welche durch Jahrhunderte, ja Jahrtausende den Ausgleich zwischen den konträren Elementen erleichtert hat. Seit der frühen Geschichte sind sie Zeugen der Begegnung von Nord, Ost und Süd, und noch heute lassen sich die Spuren der Völkerbegegnung, sei sie nun friedlich verlaufen oder kriegerisch, am Antlitz der Inseln ablesen." (fragment Posłowia)
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Czytelnia BG
Brak informacji o dostępności: sygn. CM DS 373134 (1 egz.)
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Book
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(Ze Zbiorów Doroty Simonides)
(Die Märchen der Weltliteratur)
Bibliografaia na stronach 384-388.
"Dieser Band enthält 121 Märchen- und Schwanktexte aus den drei Gebieten an der Nordseeküste, in denen im 19. und 20. Jahrhundert noch Friesisch gesprochen wurde bzw. wird: dem niederländischen Westfriesland (in den Niederlanden kurz Friesland genannt) und den deutschen Gebieten Ost-und Nordfriesland. Der Name Friesen (Frisii oder Frisia[e] vones) taucht zum ersten Mal bei Plinius dem Älteren und Tacitus für zwischen den Rheinmündungen und der Ems siedelnde Völker auf. Wahrscheinlich waren diese Friesen noch keine Germanen. Spätestens jedoch, als sich im frühen Mittelalter entlang der Nordseeküste und in Südengland eine nordseegermanische Sprachgruppe herausbildet, scheinen die Bewohner des frie-sischen Raumes eine Sprache gesprochen zu haben, die zu dieser Gruppe zu zählen ist. Dieser Raum erstreckt sich damals von der Weser im Osten bis zur heutigen niederländisch-belgischen Staatsgrenze, allerdings beginnt er im We-sten bereits abzubröckeln. Um 700 werden von den friesi-schen Stammesgebieten aus die Inseln Sylt, Föhr und Amrum sowie auch Helgoland besiedelt. Etwa 200 bis 300 Jahre später erreicht eine zweite Einwanderungswelle die Halligen und das westliche Küstengebiet Schleswig-Holsteins, zunächst die Marsch zwischen Eider und Wiedau, danach auch die höher gelegene Geest." (fragment Posłowia)
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Brak informacji o dostępności: sygn. CM DS 373136 (1 egz.)
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Book
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(Ze Zbiorów Doroty Simonides)
(Die Märchen der Weltliteratur)
"Die in diesem Bande wiedergegebenen Märchen der Araukaner hat Frau Kößler-Ilg mit vielen anderen vor wenigen Jahren dem ihr befreundeten Dr. Heinrich Däumling in Unterschondorf geschickt, in dem richtigen Glauben, daß er diese einzige Gabe wirklich zu würdigen wisse. Hatte doch Frau Kößler-Ilg alle Märchen, Mythen, Geschichten, Überlieferungen seit 1920 in ununterbrochener Folge von den Eingeborenen selbst sich erzählen lassen, als begeisterte, unermüdliche Fragerin und Sammlerin. Schon vor ihrer Ehe, in Malta, hatte sie ihre Liebe und ihre Begabung für das Sammeln und Abhören erprobt, mit bestem Erfolg. Andere Sammler und Herausgeber der Märchen der sogenannten primitiven Völker konnten sich nur kurze Zeit unter den Eingeborenen aufhalten, und waren vielfach auf die Ernten anderer angewiesen. Frau Kößler-Ilg bedurfte dieser Hilfen nicht. Als Frau eines Arztes, an den die Eingeborenen glaubten, weil er ihnen oft erfolgreich geholfen hatte, nicht minder durch ihr liebevolles, gütiges Verständnis, gewann sie das Vertrauen ihrer Erzähler. Diese hüteten ihre Geschichten als heiliges Vermächtnis und heiliges Geheimnis ihrer Ahnen, das sie nur widerstrebend, nicht ohne Furcht vor Strafe preis-gaben. Aber sie wußten es bei dieser Frau in guter Hut, sie galt ihnen als weiße Araukanerin." (fragment Posłowia)
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Brak informacji o dostępności: sygn. CM DS 373130 (1 egz.)
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(Ze Zbiorów Doroty Simonides)
(Die Märchen der Weltliteratur)
"Die finnischen und estnischen Märchen sind zuletzt 1927 erschienen. Ihr Herausgeber, der zu früh verstorbene August von Löwis of Menar, ein ausgezeichneter Kenner der osteuropäischen Volksliteratur, hat, mit gütiger Hilfe der auf finnischem und estnischem Gebiet besonders berufenen Märchenforscher und Märchensammler, einen Band geschaffen, der als repräsentativ gelten darf. Er bringt auch unveröffentlichte Märchen, ist in seinen Kennzeichnungen feinfühlig und treffend und zeugt von echter Liebe für seine Märchen. Wir haben uns entschlossen, den Band, wie er ist, unseren Freunden noch einmal vorzulegen. Für eine Bereicherung aus dem übergroßen Reichtum der finnischen und estnischen Märchenarchive und für Hinweise und Berichtigungen auf Grund neuer Erkenntnisse einen Herausgeber zu finden, ebenbürtig dem ersten, hat uns noch nicht gelingen wollen (vgl. noch: O. Loorits, Estnische Volkserzählungen, Berlin 1959). "Wir können nicht alles machen", hat Fürst Bismarck einmal gesagt, "wir müssen auch manches den Enkeln überlassen, damit sie sich nicht langweilen." So mag denn dieser Band, als eine schöne Gabe für Märchenfreunde und Märchenforscher und als Huldigung für den ersten Herausgeber, wiederum unsere Leser erfreuen." (z Posłowia)
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Czytelnia BG
Brak informacji o dostępności: sygn. CM DS 373138 (1 egz.)
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Book
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(Ze Zbiorów Doroty Simonides)
(Die Märchen der Weltliteratur)
"Die in diesem Bande vereinigten Märchen sind sämtlich dem Werke entnommen, das die buddhistische Schule der Wibhadschjawādins unter dem Namen Dschatakam in die Sammlung ihrer heiligen Schriften aufgenommen hat. Das Werk liegt uns im Pali vor, einer jüngeren Schwestersprache des Sanskrit, die noch heute von den Buddhisten Ceylons und Hinterindiens als Kirchensprache gebraucht wird. In der Dschātakasammlung haben die Buddhisten selbst eine solche Fülle alter Märchen im weitesten Sinne des Wortes zusammengetragen, daß der hier zur Verfügung stehende Raum kaum ausreicht, um eine vollständige Übersicht über das Ganze zu geben. Die dadurch gebotene Beschränkung der Auswahl auf die Dschātakas erscheint aber auch dadurch gerecht-fertigt, daß das meiste von dem, was die spätere buddhistische Literatur in Pali oder Sanskrit an Märchen aufweist, an Ori-ginalität der Erfindung hinter den älteren Erzählungen zurückbleibt, wenn es nicht gar eine bloße Bearbeitung der alten Stoffe ist, die den Forderungen eines verfeinerten literarischen Geschmackes gerecht zu werden sucht. Die Dschātakasammlung enthält mehr als 500 Geschichten, die in der äußeren Form alle nach ein und demselben Muster gearbeitet sind. Sie alle sind dem Buddha selbst in den Mund gelegt. Alle beginnen daher mit einem Bericht über die Um-stände, die den Meister veranlaßten, die Geschichte zu erzäh-len, dem sogenannten Patschtschuppannawatthu, der Erzählung der Gegenwart. Meist sind diese Gegenwartsgeschichten nur kurz. Ein Mönch oder ein Laienbruder hat sich nicht richtig benommen, und der Meister sucht ihm das Törichte seines Verhaltens durch eine Geschichte klarzumachen." (fragment Posłowia)
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Brak informacji o dostępności: sygn. CM DS 373133 (1 egz.)
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Agnes Miegel (geb.1879 in Königsberg (Preußen) ; gest. 1964 in Bad Salzuflen) war eine deutsche Schriftstellerin, Journalistin und Balladendichterin, die sich zum Nationalsotialismus bekannte. Nach 1945 bemerkte Agnes Miegel zu ihrer Haltung und ihren Aktivitäten im Nationalsozialismus: „Dies habe ich mit meinem Gott alleine abzumachen und mit niemand sonst." Vom Nationalsozialismus distanzierte sich Miegel nicht.
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Biblioteka Austriacka
There are copies available to loan: sygn. 24105 mg (1 egz.)
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Deutsche Volksmärchen : neue Folge / herausgegeben von Elfriede Moser-Rath. - I. Auflage. - Düsseldorf ; Köln : Eugen Diederichs Verlag, copyright 1966. - 330, [1] strony ; 20 cm.
(Die Märchen der Weltliteratur)
(Ze Zbiorów Doroty Simonides)
Bibliografia na stronach 315-328.
"Im Jahre 1812 schrieben die Brüder Grimm im Vorwort zu ihren "Kinder- und Hausmärchen": "Es war vielleicht gerade Zeit, diese Märchen festzuhalten, da diejenigen, die sie bewahren sol-len, immer seltner werden (freilich, die sie noch wissen, wissen auch recht viel, weil die Menschen ihnen absterben, sie nicht den Menschen), denn die Sitte darin nimmt selber immer mehr ab..." Sie konnten nicht ahnen, daß noch Generationen eifriger Sammler auf der Suche nach Märchen unterwegs sein würden, alle von der gleichen Sorge bedrängt, letzte Reste aus dem versiegenden Strom mündlicher Überlieferung festhalten zu müssen. Die Begründer der Märchenforschung hätten wohl nicht gedacht, daß es rund hundertfünfzig Jahre später immer noch Leute geben sollte, die (mitunter sogar noch viel) zu erzählen wußten. Zunächst waren es jüngere Zeitgenossen der Brüder Grimm, die, vom unbeschreiblichen Erfolg "der Kinder- und Hausmärchen" angeregt, manche noch in persönlicher Fühlung mit den Grimms, in ihrer Umgebung zu sammeln anfingen. Die Mitte des vorigen Jahrhunderts brachte eine Fülle neuer Märchensammlungen aus nahezu allen deutschen Landschaften, die bald zu kostbaren Quellenwerken der Märchenforschung wurden, und in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts füllten noch manche stattliche Bände bestehende Lücken auf. Eine Auswahl aus diesem reichhaltigen Bestand deutscher Märchenüberlieferung brachte Paul Zaunert in seinen "Deutschen Märchen seit Grimm", die zu den ersten Bänden unserer Reihe gehörten und auch heute wieder in einer konzentrierten Neuausgabe vorliegen." (fragment Posłowia)
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Brak informacji o dostępności: sygn. CM DS 373141 (1 egz.)
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