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Książka
CD
W koszyku
(Meridiane. Aus aller Welt. ; 91)
Forma i typ
Przynależność kulturowa
Gatunek
Instytucja
Enthält "Grünsee" 1978 und "Brachland" 1980.
Mit dem Roman «Grünsee» (1978) ist Christoph Geiser erstmals einer grösseren Öffentlichkeit bekannt geworden. Der Roman setzt ein mit einer Reise nach Zermatt, wo der Ich-Erzähler über eine Typhusepidemie recherchieren will, die das Dorf vor Jahren heimgesucht hat. Aber schon bald recherchiert er über seine eigene Familie und damit in eigener Sache. «Brachland» setzt diese Nachforschungen fort und beschränkt sie nun auf das unmittelbare familiäre Umfeld. Zu seinem 29. Geburtstag erhält der Erzähler erstmals einen Brief von seinem Vater. Dieser lädt ihn ein zu einem Besuch aufs Land, in das Haus, das er nach seiner Pensionierung gekauft hat und nun allein bewohnt, weit ab von der Stadt, in der er als Kinderarzt gearbeitet hat. Der Erzähler folgt der Einladung, die Begegnung misslingt, und damit beginnt eine intensive und sehr subtile Auseinandersetzung mit der grossbürgerlichen Familie, der er entstammt. Zu dieser gehören Vater, Mutter und der jüngere Bruder – und die Bedienstete Judith, welche als Haushälterin das Alltagsleben ermöglicht. Was sich immer deutlicher herausschält, ist die Unfähigkeit der Familie zur Kommunikation. Auf allem lastet die Vergangenheit, die nicht zur Sprache kommen kann und bisweilen nicht von der Gegenwart zu unterscheiden ist. Geiser gelingt es auf sehr unaufdringliche Weise, am Beispiel der zerfallenden Familie gesellschaftliche Zwänge sichtbar zu machen, die weit über das Private wirksam sind. (Martin Zingg)
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Biblioteka Austriacka
Są egzemplarze dostępne do wypożyczenia: sygn. 830(494)-3 (1 egz.)
Książka
W koszyku
(Meridiane. Aus aller Welt ; Band 130)
Forma i typ
Przynależność kulturowa
Gatunek
Instytucja
Der Held in diesem figurenreichen Roman ist das vergangene 20. Jahrhundert. Was sich zu Beginn des Jahrhunderts nur erahnen lässt, wird zu Gewissheit und Tatsachen. In erzählerischen Short cuts überblendet Ernst Halter Gemeinschaften und Orte, Schicksale, Menschen und ihr Handeln bis in die Träume hinab und verfolgt sie durch zehn Jahrzehnte. Schauplätze sind Deutschland, die ungarische Provinz, das kakanische Wien, die Ukraine, die Schweiz. Immer wieder verläßt der Autor seine Figuren und überläßt sie ihren Geschicken, um den Stand der Epoche an ihnen abzulesen, wenn er zu ihnen zurückkehrt. So erleben wir den Mentalitätswandel der Generationen innerhalb einer Bauernfamilie, die Brüche des ›deutschen Jahrhunderts‹, gespiegelt in der deutsch-nationalen, später nazistischen, endlich marxistischen Werk-Edition eines Allerweltsphilosophen, die Lebenserzählungen von Menschen, die knapp den Mühlen der Zeit entronnen sind. Jede Stimme, jede Perspektive – ein eigenes Prisma der Geschichte. Gleichmütig bleibt allein die Natur. Ernst Halters glänzender Roman »Jahrhundertschnee« ist weder Chronik noch Geschichtsschreibung, sondern ein Buch der Wandlungen, Krisen und möglichen Erkenntnis. Es ortet den Konflikt zwischen Macht und Ohnmacht, das Gestalten und Erleiden von Geschichte im Schicksal des einzelnen, der sich in der reißenden Zeit zu behaupten versucht.
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Biblioteka Austriacka
Są egzemplarze dostępne do wypożyczenia: sygn. 830-3 CH (1 egz.)
Książka
W koszyku
Land : Roman / Perikles Monioudis. - Zürich : Ammann Verlag, 2007. - 248 stron ; 21 cm.
(Meridiane. Aus aller Welt : Band 112)
Forma i typ
Przynależność kulturowa
Gatunek
Instytucja
Er sucht nach der Zuckerbäckersammlung aus Familienbesitz, die vor Jahrzehnten im kosmopolitischen Alexandria verschollen ist. Sie arbeitet, seit sie kein Paar mehr sind, in Barcelona. Als sie sich dort, fernab vom gemeinsamen Berlin, wiederbegegnen, beginnen sie, miteinander zu reden. Land ist ihr Gespräch. Von Algerien bis Albanien, von Spanien bis Ägypten führen die Schiffspassagen den wachen Protagonisten in diesem Mittelmeerbuch. Perikles Monioudis beschreibt ihn als Ausdruck der Wanderungsströme und nationalen Selbstbilder im Europa der vergangenen Jahrhunderte: »Er wußte, daß es unter Umständen, die vielleicht seine Umstände waren, nur eine Generation dauert, bis der Flüchtling zum Flaneur wird.«
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Biblioteka Austriacka
Są egzemplarze dostępne do wypożyczenia: sygn. 830(494)-3 mg (1 egz.)
Książka
W koszyku
(Meridiane. Aus aller Welt ; Bd.126)
1968 dauerte die Fahrt im Orient-Expreß von Zürich nach Beirut noch fast eine Woche. Als der Zug ins Rollen kam, merkte Peter K. Wehrli, daß er seinen Fotoaparat vergessen hatte. Nach anfänglicher Wut über sich selbst begann er, die Erinnerungsbilder statt mit der Kamera mit den Mitteln der Sprache anzufertigen. Alles, was ihm auffiel, alles, was er fotografiert hätte, faßte er in schriftliche Eintragungen, die alle aus einem Relativsatz zu einem Titelwort bestehen. So entstand eine Wahrnehmungsart, die weiter praktiziert werden wollte. 40 Jahre lang. Bis aus der Aufzählung ein Katalog von allem wurde – die faszinierenden Aufzeichnungen eines passionierten Flaneurs, Wahrnehmungsvirtuosen und Sprachkünstlers.
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Biblioteka Austriacka
Są egzemplarze dostępne do wypożyczenia: sygn. 830-4 CH (1 egz.)
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