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Der öffentlich-rechtliche Rundfunk verliert seit Jahren an Zuspruch. Nach einer Langzeitstudie der Universität Mainz sinkt das Vertrauen ins Öffentlich-Rechtliche Fernsehen seit Jahren. Nur noch 62% der befragten Zuschauer halten es demnach für voll oder eher vertrauenswürdig. Immer wieder gibt es Vorwürfe, die Gebührengelder werden "versenkt": durch Doppelstrukturen, einen aufgeblähten Verwaltungsapparat und zu viele Programme, die an den tatsächlichen Bedürfnissen der Zuschauer vorbei senden. Zunehmend mehr Experten fordern weitreichende Reformen bei ARD, ZDF und Deutschlandradio. Inzwischen haben die Verantwortlichen bekräftigt, das Programm ausdünnen zu wollen, damit die Rundfunkbeiträge nicht unentwegt steigen. Aber reicht das, um Vertrauen zurückzugewinnen? Sind die Sendeanstalten modern genug aufgestellt, um jüngere Zuschauergruppen zu gewinnen und mit dem medialen Transformationsprozess mitzuhalten? Wird der öffentliche Diskurs durch die Sender genügend gefördert? Dieses Buch analysiert anhand von vielen Studien und persönlichen Erfahrungen die Situation im Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk. Es zeigt mithilfe einer umfänglichen Recherche die systemischen Probleme bei den Sendern auf und macht dazu sieben konkrete Vorschläge, die zu einer Qualitätssteigerung und größerem Vertrauen seitens der Zuschauer führen würden.
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Form of Work
Alle machen Bilder und keiner sieht sie sich an. Diese Bilderflut und die damit veränderte Art des Sehens stellt einen vorläufigen Endpunkt in der Evolution der Bilder dar. Die analoge Kleinbild-, Schmalfilm- und Videowelt war in der Regel privat und in begrenztem Kreis zu sehen und unterschied sich klar von professioneller Bildberichterstattung oder fotografischer bzw. filmischer Bildererzählung. Durch die Digitalisierung mit ihrer rapiden, unverändert weiter steigenden technischen Qualität in Aufnahme, Bearbeitung und Verbreitung verwischt diese Trennung immer mehr. Die Kamerafunktion eines besseren Smartphones erfüllt neben der eigentlichen Aufgabe, der Bildkommunikation und der Alltags- oder Amateurfotografie auch mehr oder weniger die Anforderungen des Bildjournalismus, der professionellen künstlerischen Fotografie und der professionellen Kinematografie. Dazu ist hochwertige digitale Technik als Hard- und Software für den semi- und vollprofessionellen Bereich in verschiedenen Preisklassen breiten Schichten zugänglich. Die Bilder dieser Kameras sind, wie es so schön heißt, sendefähig. Die unbestrittenen Vorteile der "Demokratisierung" des Bildes, die Bilder vom Maidan, dem Taksim Platz oder vom arabischen Frühling als Beispiel stehen offensichtliche Nachteile gegenüber, wie das gerade aktuelle Thema der Gesichtserkennung und der Datenspeicherung. Dies sind andere Themen und nicht Gegenstand der folgenden Betrachtungen. In der aktuellen digitalen Bilderwelt sind die notwendigen Vorarbeiten der Bildgestaltung - Überlegung, Skizze, Entwurf – zumeist verschwunden und ersetzt durch den unmittelbaren Knopfdruck der Aufnahme, dem sofortigen Versenden und dem dazugehörigen unvermeidlichen Kurzkommentar. Dazu sind alle digitale Bilder immer gleich verfügbar und vorhanden und dazu häufig gleichwertig; das bedeutet letztendlich meist überflüssig und in der unüberschaubaren Menge ohne echten Wert. Sie dienen zu oft der Ablenkung und werden zerstreut, mit einem Fingerwischen, weggeblättert. Es spielt keinen Unterschied mehr, ob ein Bild gemacht wird oder nicht, weil es inzwischen schon gemacht worden ist. Alle Bilder werden gemacht und genau so sehen sie aus und wir sehen sie uns nicht mehr an, denn sie sagen sie uns nichts mehr. Alle machen Bilder und keiner sieht sie sich an. Diese Bilderflut und die damit veränderte Art des Sehens stellt einen vorläufigen Endpunkt in der Evolution der Bilder dar. Aus der Grammatik der Zeichnungen und Bilder aus dem Ende der Altsteinzeit bis zum Kubismus ist aus der ebenso jungen Kunst der Fotografie innerhalb weniger Jahrzehnte im Kino eine Bilderzählung entstanden, die, so kann man sagen, die Kunstform des 20. Jahrhunderts darstellt. Der Blick und der Ausschnitt, die Farbe, das Licht, die Bewegung und die Dauer - in diesem Text werden die grundlegenden Elemente der Sprache der bewegten Bilder betrachtet. Gedanken zum Bilderverstehen in einer Zeit in der dem Bildermachen viel Gedankenlosigkeit innewohnt. Eine Anregung zum Nachdenken für alle die Bilder lesen wollen, für alle die Bilder machen wollen, für alle die nicht gleich auf record drücken. Gedanken darüber was die bewegten Bilder ausmacht, die wir ansehen wollen; die wir ansehen damit und weil sie erzählen. Eine Anregung ohne Kameratypen, ohne Objektiv- Empfehlungen, ohne Gebrauchsanweisungen, ohne look up table, ohne tutorial und - ohne Bilder.
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Form of Work
Die Filmbranche ist eine (Arbeits-)Welt für sich: unklare Ausbildungs- und Karrierewege; befristete Beschäftigungen; selten ein fester Arbeitsort; kaum öffentlich ausgeschriebene Jobs; Erfahrungen und Vitamin B zählen mehr als jeder Abschluss. Was bewegt junge Menschen, trotz einiger Widrigkeiten, Teil dieser Branche zu werden? Welche Wege sind sie gegangen, auf welche Herausforderungen und Chancen sind sie gestoßen? Irgendwas mit Film lässt 45 junge Filmschaffende, jeweils mit unterschiedlichem Beruf, zu Wort kommen und sie nicht nur ihre Aufgaben, sondern auch ihre Perspektiven auf ihre Karrierewege und die Branche schildern. Anders als eine rein sachlich-nüchterne Darstellung der Berufe bietet die Interviewsammlung persönliche und realistische Einblicke. Erfahrungen, für die alle Filmschaffenden bisher selbst am Set stehen oder im Produktionsbüro sitzen müssen, werden so mit (potenziellen) Neueinsteigern und allen Interessierten geteilt. Schulabsolvent:innen, (Medien-)Student:innen und alle, die einen Fuß in die Tür der Filmbranche bekommen wollen, sind deshalb die primäre Zielgruppe dieses Buches. Interviews mit u.a. einem Drehbuchautoren, einer Produzentin, einer Regisseurin, einem Regieassistent, einem Komparsenbetreuer, einer Kamerafrau, einem Video Operator, einem Oberbeleuchter, einer Beleuchterin, einer Tonassistentin, einer Szenenbildnerin, einem Location Scout, einem Außenrequisiteur, einer Set-Requisiteurin, einem Maskenbildner, einer Kostümbildnerin, einer Garderobiere, einer SFX-Technikerin, einem Stuntman, einer Set-Aufnahmeleiterin, einem Produktionsfahrer, einem Produktionsleiter, einer Filmgeschäftsführerin, einem Digital Image Technician (DIT), einem Schnittassistent, einer Editorin, einer Coloristin, einer Sounddesignerin, einer Filmkomponistin und einem VFX Artist.
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Was sind sind Scream Queens und wo kommen sie her? Scream-Queens kamen mit dem Tonfilms auf und lösten in den USA einen dauerhaften Kult aus. Der Autor skizziert eine Kulturgeschichte des Schreis von der Antike bis zur Gegenwart . Er präsentiert zunächst Vorläuferinnen auf der Bühne, im Stummfilm und in der Literatur, um dann die Geschichte der Tonfilm-Scream Queens anhand von Kurzbiographien ausgewählter Personen nachzuerzählen, etwa Fay Wray, Jamie Lee Curtis, Evelyn Ankers, Susan Strasberg, Marilyn Burns, Cheryl "Rainbeaux" Smith, Neve Campbell und Mia Goth. Auch "inoffizielle" Scream-Queens finden ihre Würdigung: Schauspielerinnen, die trotz immenser Schrei-Begabung diesen Ehrentitel nie erhielten, darunter Maureen O'Sullivan ("Tarzan the Ape-Man", 1932) und Karin Dor ("Die Schlangengrube und das Pendel", 1967). Ebenso wenig fehlen Scream Queens wie Heather Langencamp ("Nightmare on Elm Street", 1985), deren Schreie von Synchron-Doubles stammen. Und nein, Scream Queens werden hier nicht als Trash Queens belächelt. Im Gegenteil: Solche Ironisierung resultiert aus der Verdrängung dessen, wofür die Scream Queen steht: Ausweglosigkeit, Verzweiflung, Verlorenheit und Panik bis zur Selbstauflösung. In US-Horrorfilmen der frühen Dreißiger entstanden, teilt sie dessen Vorläufer: Den filmischen Expressionismus der Stummfilmzeit, die britische Horrorliteratur, das Pariser Grand Guignol-Theater und die Weltwirtschaftskrise von 1929.
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Vielleicht liegt die große Zeit des Autorenfilms hinter uns. Dennoch gibt es in dieser Sparte filmischen Erzählens in den letzten Jahren immer wieder Momente, in denen man das Gefühl hat, an Befreiungen aus verfestigten Sehgewohnheiten teilzuhaben. Ausgehend von der Frage, wie die Geschichten, die Menschen sich seit jeher über ihre Rolle in der Welt erzählen, mit dem heutigen Zustand unserer Realität zusammenhängen, geht Holger Heiland in seiner Essaysammlung Ansätzen nach, die im aktuellen Kino neue Blicke auf Andere und damit auch die eigene Position ermöglichen. Er entdeckt Strategien, sich auf die Oberflächen, die die Welt uns zuwendet, einzulassen, sie zu betrachten und bestehen zu lassen, ohne sie im Sinne tradierter abendländischer Subjekt-Objekt-Dualität sofort erfassen oder unterwerfen zu wollen. In Filmerzählungen führt das zu einem erfrischenden Mehr an Nebeneinander – und durchaus auch zu neuen Rätseln.
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Was als Reise nach Kroatien zu den Drehorten der Winnetou-Filme beginnt, vermischt sich bald mit Gedanken über die Bedeutung der Filmreihe für das Deutschland nach 1945 und weckt persönliche Erinnerungen, die stellvertretend für mehrere Generationen stehen. Die Poesie der Karstlandschaften mit ihren Wasserfällen und türkisblauen Flüssen und Seen lässt versunkene Bilder wieder auftauchen und entwickelt ein vielschichtiges Zusammenspiel aus Erlebnis, Nachdenken und Erinnern, das verständlich macht, warum Winnetou wichtig war und zu dem prägendsten populären Mythos Deutschlands seiner Zeit werden konnte. Der Autor zeigt, wie Winnetou Held einer jungen Generation im Aufbruch aus dem Schatten der Nachkriegszeit werden konnte und wie viel Sehnsucht nach einer besseren Welt in dieser Begeisterung steckt. Gerade die persönlichen Erinnerungen können dabei eine emotionale Brücke zur Generation der Gegenwart schlagen, die kaum Verständnis für diese Faszination mehr hat, in Winnetou kolonialistische oder gar rassistische Stereotype am Werke sieht und den Häuptling endgültig in die ewigen Jagdgründe schicken möchte. Vielleicht wird allein in der Mischung aus Erleben, Entdecken, Erinnern, Sehnsüchten und Gedanken das Wirken eines Mythos erkennbar, der wohl die wichtigste populäre Schöpfung der deutschen Nachkriegszeit war und zugleich die einzige Fantasie gewesen ist, die Ost- und Westdeutschland miteinander teilten und die damit beide ein Stück zusammenhielt.
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Jahr für Jahr strömen sie aus den Schauspielschulen, die angehenden Stars und KünstlerInnen, und in der Regel wissen sie nicht genau, wo es hingehen soll. Theater? Film? Fernsehen? Synchron? Alles zusammen, oder nichts davon? Gibt es abseits von Drehen und Stadttheater noch andere lukrative Arbeitsfelder für mich? Wie bin ich versichert? Habe ich steuerliche Vorteile? Gibt es in Gastverträgen an freien Theatern so etwas wie Gehaltstarife? Was steht mir als Gage bei einem Fernseh-Dreh zu? Wie gehe ich meine Film-Karriere an? Wie sieht ein gutes Demoband, ein gutes Schauspieler-Porträt aus? Wie bewerbe ich mich um Fördergelder für mein eigenes Projekt, und gibt es Tricks, wie ich sie am besten erhalte? Wie mache ich generell auf mich aufmerksam? Und schlichtweg: Wie überlebe ich? Dieses Buch bietet durch Gespräche mit nahezu 50 ExpertInnen einen Wegweiser für alle SchauspielerInnen, die sich auf "den freien Markt" werfen. Es beleuchtet die Palette diverser Arbeits- und Problemfelder, die die Schauspielertätigkeit von heute ausmacht. Es zeigt, wohin dieser wunderschöne, aber brutale Beruf in den kommenden Jahren geht und gehen kann, und ist ein Angebot für Menschen, denen Spielen das Leben bedeutet, sich mit diesen vielen Möglichkeiten auseinanderzusetzen. "Kopetzki gefällt mir: Er denkt, fragt und schreibt mit offenem Visier - frisch und fast forward!" Jan Josef Liefers
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Der Film bedient sich seit seinen Anfängen aus dem Fundus religiöser Symbole und Narrationen. Daraus ergibt sich ein komplexes Wechselspiel, das grundlegende Erkenntnisse sowohl über Film als auch über Religion ermöglicht. Das vorliegende Buch reflektiert dieses Verhältnis zwischen Film und Religion aus einer kommunikationstheoretischen Perspektive am Beispiel des Spielfilms, indem beide als gleichwertige kulturelle Produktionsfelder verstanden werden. Das Untersuchungsfeld wird durch das Motiv der Reise im zeitgenössischen Arthaus Spielfilm eingegrenzt. Reisen - sowohl Pilgerreisen als auch säkulare Reisen - sind häufig mit einem existenziellen Orientierungs- und Transformationsprozess der Protagonisten verbunden. Religiöse Symbole und Verweise auf religiöse Traditionen spielen in solchen Orientierungsprozessen oftmals eine zentrale Rolle. Diesem Phänomen geht das Buch anhand zahlreicher Filmbeispiele und mittels eines kulturwissenschaftlichen Zugangs nach, der den Produktions- und Rezeptionskontext der Filme einbezieht. Daraus entsteht zwischen dem Film, den Zuschauern und dem Kontext ein methodisches Dreieck, in dem sich film- und religionswissenschaftliche Erkenntnisse fruchtbar ergänzen.
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Über Macht der Musik wurde in den letzten Jahren viel nachgedacht und viel geschrieben. Dabei wirkt Musik nicht immer musikalisch. Tomi Mäkelä unterzieht populäre Aussagen darüber, wie Musik zur Erziehung, Bildung, Glück, Gesundheit (psychisch und physisch), Moral und mehr beitragen soll, einer kritischen Überprüfung und stellt Überlegungen darüber an, wie es zu teilweise überhöhten Ansichten über die Macht der Musik kommen konnte. Er nimmt auch negative Aspekte der Beschäftigung mit Musik in den Blick, sei es während der Ausbildung der Profimusikerinnen und -musiker und ihrer späteren Berufstätigkeit oder wenn Musik bei gewalttätigen Handlungen zum Einsatz kommt.
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Die Diskriminierung der Frauen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft dauert an, weil strukturelle Ungleichheit besteht und sich durch Gewalt gegen Frauen und weiter bestehende Vorurteile verstärkt. Wollen wir weitere 100 Jahre auf die Gleichstellung warten? Die Hoffnung der Frauen ist die Umsetzung der UN-Agenda für nachhaltige Entwicklung bis 2030. Frauen erleben täglich Diskriminierung, in der Arbeitswelt, in der Gesellschaft und in der Politik. Sie sterben an häuslicher Gewalt, im sicheren Heim, weil sie Frauen sind. Keine Frau ist vor Diskriminierung gefeit, aber nur wenige Frauen können ihr Recht auf Nicht-Diskriminierung durchsetzen. Die Autorin analysiert, wie sich in den letzten 25 Jahren, seit der Weltfrauenkonferenz in Peking 1995, die Lage der Frauen weltweit verbessert oder auch verschlechtert hat. 25 Jahre nach der Weltfrauenkonferenz in Peking 1995 können allgemeine Fortschritte in Verfassung und Recht festgestellt werden. Sie sind wichtig, weil sie Regierungen und Parlamente, Verwaltung und Gerichte verpflichten. Dennoch bleibt die strukturelle Diskriminierung der Frauen. Keine der heute lebenden Frauen – so das Weltwirtschaftsforum – wird erleben, dass die Gleichberechtigung von Frau und Mann und ihre diskriminierungsfreie Gleichstellung durchgesetzt sind. 1995 wurde eine systemische Transformation der Weltgesellschaft und Weltwirtschaft gefordert, um Diskriminierung zu überwinden. Dennoch ist die Rechtslage weltweit auch heute noch sehr unterschiedlich wie auch Lebens- und Arbeitsbedingungen und der Zugang zu politischer und wirtschaftlicher Macht. Zentrales Thema war und bleibt Armutsbekämpfung. Die Feminisierung von Armut ist eine Herausforderung. Immer noch sind 70 Prozent der in absoluter Armut lebenden Personen Frauen- trotz Weltfrauenkonferenzen, trotz Millenniumserklärung, trotz der UN-Agenda 2030, die niemand zurücklassen will. Immerhin sind 2020 viele Frauen wie Männer weniger arm und müssen nicht hungern. Die Covid-19- Pandemie wird das wieder verschlechtern. Die Feminisierung der Armut verletzt Menschenrechte von Frauen, weil sie ihre sozialen, wirtschaftlichen und politischen Bedürfnisse nicht einfordern können. Dabei geht es um materielle Armut, aber auch um den Zugang zu Ressourcen. Öffentliche Dienstleistungen der Daseinsvorsorge für Bildung, Mobilität, Gesundheit stehen Frauen vor allem in ländlichen Gebieten nicht zur Verfügung. Ohne eine dauerhafte Beseitigung der Diskrimierung von Frauen werden sich die globalen Probleme nicht lösen lassen.
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«The shark is not working» den Ausruf wird keiner der Beteiligten am Dreh von Steven Spielbergs Weißem Hai vergessen, nicht nur das Salzwasser bereitete dem mechanischen Ungetüm Probleme. THE SHARK IS NOT WORKING begibt sich auf die Reise in den Abgrund der ganz großen Herausforderungen Hollywoods und präsentiert völlig aus dem Ruder gelaufene Filmprojekte wie Heaven's Gate (1980), bei dessen Produktion Regisseur Michael Cimino seine Crew und Hunderte Statisten manchmal stundenlang auf die richtige Wolke warten ließ. Oder Tage des Donners (1990), bei dem Produzent Don Simpson für Millionen Dollar Hostessen, Kokain, Designerkleider und ganze Fitnessstudios an den Drehort Florida einfliegen ließ. Und wie wäre es mit Werner Herzogs Fitzcarraldo: Der Star Klaus Kinski drehte im Grunde jeden Tag durch, brüllte alles und jeden nieder, nur um im nächsten Moment den Naturburschen herauszukehren, mit Schmetterlingen zu spielen und Bäume zu umarmen. Auch weniger bekannte Filme wie Zurück in die Zukunft (1985) und Cruising (1980) erhalten ihre Würdigung. In THE SHARK IS NOT WORKING geht es um Filmproduktionen, die es in ihrer Entstehung wahrlich nicht leicht hatten. Klar, jeder Film hat mit seinen Problemen zu kämpfen, doch manche wesentlich mehr als andere. Darunter solche Katastrophenproduktionen wie Cleopatra (1963), Poltergeist (1982) oder Alien 3 (1992). Was sie alle gemeinsam haben? Egoprobleme, massive Budgetüberschreitungen, Zügellosigkeit. Gerne kommen Größenwahn, Unfälle und Unwetterkatastrophen hinzu. Manche Produktion kombiniert alle Variablen zu einem großen, Jahre dauernden Produktionsdesaster wie etwa Apocalypse Now (1979).
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Was gibt uns in Zeiten der Herausforderungen Hoffnung? Was treibt uns an? Worauf können wir uns verlassen? Was zählt wirklich? Bekannte und relevante Persönlichkeiten aus Kultur, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft mit einschneidenden Erfahrungen erzählen, was ihnen Hoffnung und Zuversicht gibt, was ihr Leben lebenswert macht, worauf sie setzen, was für sie zählt! Was wirklich zählt sind Geschichten, die Hoffnung machen. Gespräche mit Betty BBQ (Dragqueen), Grit Seymour (Modedesignerin), Najem Wali (irakisch-deutscher Schriftsteller), Mojib Latif (Klimaforscher), Katja Wolf (Politikerin BSW) Ulf Merbold (Astronaut), Wolfgang Schmidbauer (Psychonanalytiker, Buchautor) Sebastian Krumbiegel (Musiker. Die Prinzen), Elena Uhlig (Schauspielerin), Maria Groß (Sterneköchin), Markus Bell (Opfer der Ahrtal-Flut), Inge Auerbacher (Holocaust-Überlebende), Maximilian Hillmann (Unternehmer, der auf veganes Leder , setzt), Marie Theres Relin (Schauspielerin), Lutz Trabalski (Lotto-Gewinnberater), Gerburg Jahnke (Kabarettistin) und Serkan Eren (STELP)
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Form of Work
Die größten Flops der Filmgeschichte? Filme mit Tomate im Titel? Die 100 populärsten Originalzitate der US-Kinogeschichte? Die 10 teuersten Filme aller Zeiten? Familienclans? Die lustigsten deutschen Filmtitel? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt Was Sie schon immer über Kino wissen wollten... anhand von Listen – Top-Ten-Listen, Aufzählungen, Statistiken etc. Nützliches steht neben Kuriosem, "unnützes Wissen" neben allgemeinem Faktenwissen, Sinniges neben Unsinnigem. Das Buch bietet eine lose, lustige Sammlung von Trouvaillen, Fakten und Anekdoten rund um Kino und Film. Es ist ein Buch zum Durchblättern, zum Zwischendurch-Lesen und Stöbern. Pressestimmen zur ersten Auflage "Ein Reisebegleiter in den schier unendlichen Weiten des Filmwissens." Filmdienst
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Form of Work
Was sind die Gründe für die Wahlniederlagen der SPD? Ist es der allgemeine Verdruss über die alten Eliten? Der Wandel der Industriegesellschaft, der die SPD uncool wirken lässt? Folgen der Globalisierung und Probleme, auf die die SPD nicht die richtigen Antwort findet? Klaus Wettig nutzt seine langjährige Erfahrung mit den Inhalten und Strukturen der SPD, um die Ursache für die jetzige desolate Lage in einer überkommenen Organisationsstruktur zu finden. Die SPD muss sich zwar programmatisch neu aufstellen, dringender aber ist die Generalüberholung ihrer Organisation. Diese kenntnisreichen Kommentare zurKrise der SPD analysieren die Lage und zeigen Wege aus der Krise, ohne aus Enttäuschung und Frust die Notwendigkeit der Sozialdemokratie für unsere Demokratie in Frage zu stellen.
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Form of Work
Wie mache ich einen Film ohne Fördermittel und Senderbeteiligung? Wie setze ich meine Ideen um? Mit welchen Einschränkungen muss ich rechnen? Was ist der Nutzen von Crowdfunding? Wie überzeuge ich andere Menschen aus dem Filmgeschäft? Muss ich eine Filmschule besuchen, um Filme machen zu können? Malte Wirtz, selbst erfolgreicher Independent- Filmemacher, streift auf unterhaltsame Weise alle Probleme, die man hat, wenn man einen Film machen möchte, aber wenig Erfahrung und kein Geld hat. Sein Fazit: Ein Film wird nicht allein durch Fleiß, Geld und Stars groß, sondern durch Fantasie und Esprit.
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Based on a true Story. - [miejsce nieznane] : Schüren Verlag : Legimi, 2026.
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Man sagt, das Leben schreibt die besten Geschichten. Doch bis eine wahre Geschichte dann tatsächlich filmreif wird, muss noch einmal tüchtig umgeschrieben werden. Erbarmungslos werden Beteiligte rausgestrichen oder umgepolt – was den Handlungsfluss stört, kommt weg. Der Held wird heller, sein Gegenspieler dunkel schraffiert. Oder es werden drei, vier reale Menschen zu einer Filmfigur verschmolzen. Wer sich nicht entwickeln will, muss angeschoben werden, ja und irgendwie muss da noch eine Liebesgeschichte rein. Kurzum: Auch die realen Helden haben sich den eisernen Drehbuch-Regeln zu beugen. Doch wo ist dann die Grenze, wo wir sagen wollen: Das geht nun doch zu weit. Was habt ihr aus der Geschichte gemacht? Und darf das Label «Based on a true Story» / «nach einer wahren Begebenheit» eigentlich noch verwendet werden? Für dieses Buch haben sich 15 Journalistinnen und Journalisten 21 Filme, die «nach wahren Begebenheiten» entstanden sind, unter die Lupe genommen, um aufzuzeigen, wo jeweils die wahre Geschichte endet, wo die Fiktion beginnt und welche Ereignisse nicht ins Drehbuch passten und darum nonchalant ignoriert wurden.
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Form of Work
Das Kino ist der öffentlicher Ort künstlerischer Diskurse zu Menschen bewegenden Fragen, seien es persönliche Entwicklungsperspektiven, Gestaltung gesellschaftliche Umbrüche oder die Suche nach Sinn und Wahrheit im Leben und in der Religion. Wie wird z. B. filmisch das Verhältnis von Islam zur westlichen Moderne reflektiert? Wie setzen sich die christlichen Konfessionen mit Fragen der Sexualität auseinander? Welchen theologischen Beitrag leistet der Film zum Themenfeld "Sterben in Würde"? Dieses lexikalische Werk enthält Kurzbesprechungen von etwa 1500 Filmen seit 1999 Mehrere Register erschließen die besprochenen Filme nach Sachkategorien, Genres und Regisseuren. Es wendet sich nicht nur an im Bildungsbereich Tätigen, an Filmschaffende und an Redaktionen, sondern auch an Theologen, Religionssoziologen, Kulturwissenschaftler und generell an kulturell Interessierte.
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