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Legimi
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Form of Work
E-booki
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Author
Seeßlen Georg
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Jahnke Wolf
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Bateman John A
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Bräutigam Thomas
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Eder Jens
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Gräf Dennis
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Koll Horst Peter
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Schliecker Jan
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Scholten Michael
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Volk Stefan
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Year
2010 - 2019
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Country
Poland
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Language
Polish
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Der erste Band der Reihe stellt eine aktuelle Bestandsaufnahme dar, zugleich liefert der Band neue Impulse zu einer zeitgemäßen interdisziplinären Film- und Textualitätsforschung. Das Buch ist in vier Sektionen gegliedert: In der Sektion Theoretische Grundlagen, Modelle und Reflexionen wird ein Überblick über den Textbegriff, bezogen auf seine Anwendbarkeit auf den Film, aus linguistischer, narratologischer und medienwissenschaftlicher Sicht gegeben. In der Sektion Nationale Identitäten und kulturelle Repräsentationen werden die Auswirkungen und die Rolle des Films für Identitätsbildungsprozesse und kulturelle Repräsentationen in drei Kulturkreisen untersucht: Die Sektion Zwischen Wirklichkeit und Fiktion enthält weitere Beiträge, die sich mit der komplexen Fragestellung der Beziehung von filmischer Erzählung und Wirklichkeit auseinandersetzen. In der letzten Sektion stehen im Mittelpunkt Untersuchungen, die Raum, Zeit und Bewegung als textuelle Mittel untersuchen und zeigen, wie sie filmische Texte aufbauen und die Zuschauerwahrnehmung lenken. Beiträge von Thomas Althaus, Elisabeth Arend, John A. Bateman, Gisela Febel, Knut Hickethier, Matthis Kepser, Markus Kuhn, Gerhard Lüdeker, Dominik Orth, Heinz-Peter Preußer, Norbert Schaffeld, Sabine Schlickers, Oliver Schmidt, Anja-Magali Trautmann, Janina Wildfeuer und Wolfgang Wildgen
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Der Fernsehfilm - bzw. das Fernsehspiel, wie es aufgrund seiner theaterhaften Ausrichtung in der Frühzeit hieß - ist die einzige Kunstform, die das Medium Fernsehen hervorgebracht hat. Die Informationsmöglichkeiten selbst über die wichtigsten Produktionen dieses Genres sind indes nach wie vor gering. Dabei war es gerade das Fernsehspiel, das von Beginn der 1960er Jahre an einen explizit gesellschaftskritisch-aufklärerischen Anspruch erhob. Damit profilierte es sich markant gegen das Niveau der Schlager- und Lümmelfilme im deutschen Kino.Themen wie die Auseinandersetzung mit der verdrängten NS-Zeit und speziell der Judenvernichtung, der Ost-West-Gegensatz, die fiktionale Aufbereitung von Alltagsproblemen, das Milieu von Arbeitern und Angestellten, die vorurteilslose Betrachtung von sozialen Randgruppen, kamen - vor einem Millionenpublikum - fast nur im Fernsehen vor. Im Unterschied zum Kino, das als "Kulturerbe" gepflegt wird und entsprechend kanonisiert ist, sind viele der oft erstklassigen TV-Produktionen in den Archiven der Sender verschwunden. Das Buch unternimmt mit einer Auswahl von knapp 300 Filmen aus 60 Jahren Fernsehgeschichte den Versuch, einen Kanon des deutschsprachigen Fernsehfilms zu etablieren. Darunter fallen Werke bedeutender Regisseure und Autoren, die im Unterschied zu ihren Kollegen von Film und Theater im Schatten geblieben sind, z. B. Egon Monk, Fritz Umgelter, Eberhard Fechner, Peter Beauvais, Franz Peter Wirth, Rolf Hädrich, Dieter Meichsner, Wolfgang Menge. Bevorzugt wurden Produktionen, die in besonderer Weise dem Anspruch des Genres gerecht werden (z. B. Eine blassblaue Frauenschrift, Die Geschwister Oppermann, Heimat, Die Manns) oder gesellschaftlich relevante Probleme und Konflikte bzw. zeitgeschichtliche Themen auf hohem ästhetischem Standard behandeln (z. B. Mord in Frankfurt, Im Reservat, Das Todesspiel, Im Angesicht des Verbrechens), aber auch Publikumsrenner wie Die Gentlemen bitten zur Kasse oder Der große Bellheim.
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Figuren sind für Spielfilme und das Erleben der Zuschauer von zentraler Bedeutung. Dieses Buch stellt das bislang umfassendste Modell zur Untersuchung von Filmfiguren in ihren vielfältigen Formen und Funktionen vor. Um dafür eine neuartige Grundlage zu schaffen, wurden die Erkenntnisse verschiedener Disziplinen integriert und auf einen griffigen Kern verdichtet: die "Uhr der Figur". Das Modell verzeichnet vier Aspekte, unter denen Figuren betrachtet werden können: Als Artefakte sind sie durch audiovisuelle Mittel gestaltet. Als fiktive Wesen zeichnen sie sich durch körperliche, mentale und soziale Eigenschaften aus. Als Symbole vermitteln sie darüber hinausgehende Themen und Bedeutungen. Als Symptome verweisen sie schließlich auf soziokulturelle Ursachen (ihrer Produktion) und Wirkungen (ihrer Rezeption). In Verbindung mit diesen vier Aspekten behandelt das Buch die Funktionen einzelner Charaktere im Film, ihr Verhältnis zur Handlung, ihre Stellung innerhalb der Figurenkonstellation sowie die emotionale Anteilnahme, die sie bei Zuschauern auslösen. Für jeden der Bereiche bietet das Modell neuartige, differenzierte Analysemethoden auf kognitionswissenschaftlicher Basis an, die durch Grafiken, Tabellen und Leitfragen zusammengefasst werden. Eine große Bandbreite unterschiedlicher Filmbeispiele veranschaulicht die theoretischen Konzepte, darunter ausführliche Analysen zum Klassiker Casablanca und zu Polanskis Der Tod und das Mädchen. Ein detailliertes Inhaltsverzeichnis und ein Register machen das Buch auch zum Nachschlagen geeignet.
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Umfassende Einführung zum Filmverstehen unter zeichentheoretischer Perspektive. Es werden Medien als solche, ihre technischen Grundlagen und ihre Wirkungsästhetik behandelt. Aus zeichentheoretischer Perspektive sind Medien materielle, technische und sozial institutionalisierte Kommunikationsmittel, die der Herstellung, Verbreitung und Verarbeitung von Zeichen dienen. Mediale Zeichen übernehmen - zu Zeichensystemen geordnet - in der Kultur die Funktion kultureller Selbstreproduktion und ermöglichen auf diese Weise die Verständigung über kulturelle Werte und Normen. Über mediale Zeichen konstituiert sich die historisch variable, ästhetische Konstruktion kultureller Wirklichkeit in den Medien und durch die Medien, wodurch der Wandel von Medien und der Wandel von Haltungen, Einstellungen und Mentalitäten aufeinander bezogen werden können. Die Mediensemiotik steht damit an einer Schnittstelle zwischen traditionellen Wissenschaften und Disziplinen einerseits (Literatur-, Bild-, Medien- und Musikwissenschaft, Buchwissenschaft, Ethnologie, Kommunikationswissenschaft und Soziologie) und andererseits einzelnen Philologien und nationalen Kulturwissenschaften (Germanistik, Romanistik, Anglistik, Amerikanistik) sowie den historiographischen Wissenschaften (Geschichtswissenschaften, Kunstgeschichte).
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"Es ist cinematografisch die spannendste Stadt überhaupt. Ich rede nicht über Hollywood, sondern von der Stadt an sich." (Regisseur Michael Mann) Los Angeles ist eine Metropole voller Extreme, Widersprüche und Spektakel: Der Glamour Hollywoods, Palmenstrände und Luxusviertel haben unser Bild von L.A. ebenso geprägt wie Bandenkriege, Naturkatastrophen und live übertragene Autoverfolgungsjagden. Dieses ambivalente Image wird seit Jahrzehnten von Spielfilmen sämtlicher Genres thematisiert und entscheidend mitgestaltet. Klassiker des Film noir wie Tote schlafen fest und L.A. Confidential, Stadtportraits wie Short Cuts und L.A. Crash, die Gangsterballaden Pulp Fiction und Collateral oder Komödien wie L.A. story und The Big Lebowski zeigen dabei eines ganz deutlich: L.A. begnügt sich nie damit, einfach nur Kulisse zu sein, die Stadt selbst ist häufig der Hauptdarsteller - facettenreich, unbequem, fordernd und jederzeit bereit, einem Film ihren einzigartigen Stempel aufzudrücken. Der Autor untersucht die Bedeutung der Stadt L.A. im Film. Er beleuchtet Fakten und Klischees, umreißt die Stadtgeschichte und führt den Leser anhand von Filmen durch den Großraum von Los Angeles. Dadurch bietet dieser Streifzug erstmals ein verständliches und klar strukturiertes Bild der unüberschaubaren Megalopolis. Neben umfassenden Informationen über die Stadt und ihre Filme bietet das Buch eine Vielzahl an kurzweiligen Anekdoten sowie einmalige Bilder von den unterschiedlichen Drehorten. Diese neuen Einblicke ermöglichen es allen Kinofans und L.A.-Reisenden, diese faszinierende Großstadt von der Couch oder direkt vor Ort zu erkunden. Der Autor geht auf die Geschichte von L.A. ein und zeigt, welche Aspekte von Los Angeles in Filmen reflektiert werden. Er stellt filmische Locations den realen Orten gegenüber.
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Dieser Reiseführer bringt den Leser an die beliebtesten und schönsten Orte von Los Angeles, beschreibt anekdotenreich die sehenswerten Filme, die in der Stadt gedreht wurden, und präsentiert die ganz eigenen L.A.-Universen der Regisseure David Lynch, Michael Mann und Quentin Tarantino. Die Rundreise führt von Downtown nach Hollywood und Beverly Hills bis an die Strände von Malibu. Dann wieder zurück nach South Central und über die Berge der Stadt bis ins San Fernando Valley. Zu jeder Filmlocation liefern die Autoren genaue Adressen und Insider-Wissen über die Dreharbeiten und Stars.
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Das komplette Angebot im Kino, Fernsehen und auf DVD/Blu-ray Für jeden Filminteressierten unverzichtbar: Auch für das Jahr 2012 bietet das Filmjahrbuch für jeden Film, der in Deutschland und der Schweiz im Kino, im Fernsehen oder auf DVD/Blu-ray gezeigt wurde, eine Kurzkritik und zeigt mit klaren Maßstäben inhaltliche Qualität und handwerkliches Können. Die Rubriken Die besten Kinofilme, Sehenswert 2011 und schließlich die Prämierung von rund 50 besonders herausragenden DVD-Editionen (der Silberling der Zeitschrift film-dienst) machen Lust, den einen oder anderen Film kennenzulernen oder ihn erneut anzusehen. Das Jahrbuch 2012 trägt der steigenden Zahl von Blu-ray-Editionen in einem eigenen Besprechungsteil Rechnung. Ein detaillierter Jahresrückblick lässt Monat für Monat die besonderen Ereignisse des vergangenen Filmjahrs Revue passieren. Der Anhang informiert über Festivals und Preise. Zugabe: Mit dem Kauf des Buches erwirbt man für sechs Monate die Zugangsberechtigung für die komplette Online-Filmdatenbank des film-dienst im Netz mit über 73.500 Filmen und 240.200 Personen und somit Zugang zu allen Kritiken und Hintergrundinformationen. Ein special in dieser Ausgabe ist Martin Scorsese gewidmet.
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Vor bald 50 Jahren startete das Raumschiff Enterprise ins Unbekannte. Was Captain Kirk, Mr. Spock und der Bordarzt McCoy mit ihren Kollegen erlebten, waren oft Anspielungen der Autoren auf gesellschaftliche Probleme, die sie bewegten. "Ich stellte mir vor, mit Science Fiction dasselbe tun zu können wie Jonathan Swift mit Gullivers Reisen. Zu seiner Zeit konnte man wegen religiöser oder politischer Bemerkungen unters Beil kommen. Ich arbeitete für ein Medium - Fernsehen -, das starker Zensur unterliegt, und konnte in einer zeitgenössischen Sendung nicht über Sex, Politik, Religion und all die anderen Dinge sprechen, die mir vorschwebten. Ich sah aber eine Möglichkeit, wie Swift an den Zensoren vorbeizukommen, wenn die Probleme Leute mit gepunkteter Haut auf weit entfernten Planeten betrafen. So haben wir's dann auch gemacht." - Gene Roddenberry Die 79 STAR TREK-Episoden wurden von 1966 bis 1969 produziert. Ihr nachträglicher Erfolg sorgte für Überlegungen zu einer Fortsetzung, die nach zehn Jahren die Form einer Filmreihe annahm. Jan Schliecker kommentiert alle Produktionen und beschreibt auf Grundlage umfangreicher Recherchen ihre Entstehung von der Idee zum Endprodukt. Die niemals einfachen Rahmenbedingungen werden bis zu den neuesten Filmen dargestellt. Wie selten zuvor wird nachvollziehbar, wovon Qualität abhängt und was für Chancen das Fernsehen bietet, zum Nachdenken anzuregen.
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Coole Helden, tollkühne Stunts, rasante Schnitte: Actionfilme sind ein äußerst beliebtes Genre. Die angesagtesten Filme und Serien - darunter "Stirb Langsam", "Terminator", "Mission: Impossible", "Heat" und die Bourne-Reihe - werden in diesem Buch mit viel Insiderwissen und überraschenden Extras vorgestellt. Das sorgsam recherchierte Buch, das mehr als 300 Bilder enthält, stellt von Das "A-Team" bis "Zwei wie Pech und Schwefel" die 199 würdigsten Vertreter des Genres vor, klagt aber auch genüsslich die 19,9 miesesten Actionfilme an. Interviews mit Branchenkennern wie Hermann Joha ("Alarm für Cobra 11 - Die Autobahnpolizei") und Dominik Graf ("Die Katze", "Die Sieger"), markante Zitate aus Actionfilmen, überraschende Hitlisten der besten Explosionen, Schießereien und Schlägereien sowie ein tragikomischer Nachruf auf 36 Stuntleute und Schauspieler, die durch Actionszenen ihr Leben verloren, runden diese einzigartige Sammlung ab.
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Die Faszination des Genres ist ungebrochen - von den Klassikern des Hollywood-Sandalenfilms, über Ritter und Piratenfilme bis hin zu modernen Abenteurern wie Indiana Jones: Der Abenteurer lebt von Traum und Phantasie, von Eleganz und Stil, und was er erlebt, ist geprägt von seiner Lust an der Welt. Der Abenteurer ist der romantische Held, der sich über Unfreiheit und Tragödie behende hinwegsetzt. In den letzten Jahren bereicherten Elemente der Karikatur und des Exotismus das Genre, etwa in den Piraten der Karibik-Sequels und den Martial Arts-Filmen. Aus dem Inhalt Sandalen und Muskeln: Der Antikfilm Schwerter und Magie: Der Ritterfilm Totenkopf und weiße Segel: Der Piratenfilm En garde! Der Mantel & Degen-Film Die letzten Abenteurer Die Erbschaft des Kolonialismus 1975-1995: Wiedergeburt aus dem Geist der Postmoderne Indiana Jones und die Suche nach der verlorenen Unschuld
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In den Grundlagen des populären Films analysiert der Kulturkritiker Georg Seeßlen detailreich und hintergründig die stilbildenden Elemente unterschiedlicher Filmgenres und verfolgt ihren Weg durch die Filmgeschichte. Ein enzyklopädisches Werk von hohem Rang, das präzise und informativ Filmwissen vermittelt ohne je oberflächlich zu sein. In Detektive treffen wir kriminalistische Spürhunde in Agatha Christie- und Sherlock Holmes Verfilmungen, begegnen Mr. Moto, Charlie Chan, Shaft und tatsächlich auch einigen weiblichen Detektivinnen.
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Der Autor verfolgt das Genre von seinen Anfängen (Das Kabinett des Dr. Caligari, , M- eine Stadt sucht einen Mörder) über den film noir bis hin zum Schweigen der Lämmer, Illuminati und Shutter Island und zeigt was die Faszination des Genres ausmacht, welche Ängste und welche Hoffnungen es im Zuschauer auslöst und welchen Blick auf die Gesellschaft die Verbrecherjagd erlaubt. Wie eigentlich jedes Filmgenre, wie jede "ordentliche" Geschichte, handelt der Thriller von Leidenschaft, von Sex und von Verbrechen, allgemeiner: von Grenzverletzungen innerhalb der gesellschaftlichen Regelungen. Doch anders als zum Beispiel im Gangsterfilm dient hier das Verbrechen nicht (oder doch nur in sehr neurotischer Weise) einem "sozialen Aufstieg über die Hintertreppe", und anders als zum Beispiel im Detektivfilm dient seine Aufklärung nicht dem gesellschaftlichen Konsens, ja das Verbrechen und seine Ahndung dienen, so scheint es zunächst, im Thriller sehr oft zu überhaupt nichts. Das Verbrechen ist weder vom Ursprung noch vom Ziel her eindeutig zu fassen, es wirkt eher wie das Zeichen für eine viel tiefer gehende Beunruhigung: Regeln und Gesetze werden da nicht so sehr verletzt oder umgangen, sondern gerade durch Übererfüllung oder durch die perfekteste Aufrechterhaltung des "schönen Scheins" ad absurdum geführt. Die Anpassung an tatsächliche oder gedachte Größen, weniger die Erfüllung eines Bedürfnisses als die einer Rolle, führt zur Gewalt. Am Ende von PSYCHO wissen wir, was mit Norman Bates und der seltsamen Liebe zu seiner Mutter geworden ist; es klingt vernünftig, was uns der Psychologe da erzählt, und doch beginnt hier die schreckliche Verlängerung dieses "Falls" in unser Alltagsleben hinein, und kein Sherlock Holmes wäre da, durch seine rationalization die völlige Normalität des Vernünftigen wiederherzustellen. In einem Thriller steht das Verbrechen selbst, nicht seine Aufklärung, nicht seine Motivation, nicht seine Determination im Vordergrund.
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In den Grundlagen des populären Films analysiert der Kulturkritiker Georg Seeßlen detailreich und hintergründig die stilbildenden Elemente unterschiedlicher Filmgenres und verfolgt ihren Weg durch die Filmgeschichte. Ein enzyklopädisches Werk von hohem Rang, das präzise und informativ Filmwissen vermittelt ohne je oberflächlich zu sein. In Western verfolgen wir den Weg des einsamen Helden, der sich Feinden in mancherlei Gestalt gegenüber sieht, der Natur, den Fremden, den Frauen, den eigenen Träumen. Die Darstellung führt vom Helden der Stummfilmzeit Broncho Billy über die Klassiker von Howard Hawks und John Ford zu Clint Eastwood und lässt auch die Spaghetti-Western nicht aus.
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"Der schweinischste Film aller Zeiten" titelte die Bild-Zeitung zum Deutschlandstart von Basic Instinct am 21. Mai 1992. Heute ist die Aufregung kaum nachzuvollziehen. Die Filmgeschichte kennt viele Filme, die nach ihrem Erscheinen Wut, Abscheu oder Empörung hervorriefen und in ihrer Zeit zum Skandal wurden. Stefan Volk hat sich eine ganze Reihe dieser Film-skandale angeschaut: Warum wurde ein Film zum Skandalfilm? Welches Tabu wurde verletzt? Wie bewerten wir heute diesen Film? So ist ein unterhaltsames Buch entstanden, das den Wandel von Sitten und moralischen Vorstellungen schildert und zugleich belegt, dass Film auch immer das Medium der Provokation gewesen ist. Eine Auswahl der besprochenen Filme: Anders als die Anderen (1919, Richard Oswald), Das Goldene Zeitalter (1930, Luis Buñuel), Im Westen nichts Neues (1930, Lewis Milestone), Ekstase (1933, Gustav Machatý), Die Sünderin (1950, Willi Forst), Die Zeit mit Monika (1953, Ingmar Bergman), Peeping Tom (1959, Michael Powell), Das Schweigen (1963, Ingmar Bergman), Spur der Steine (1966, Frank Beyer), O.K. (1970, Michael Verhoeven), Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt (1971, Rosa von Praunheim), Salò oder die 120 Tage von Sodom (1975, Pier Paolo Pasolini), Im Reich der Sinne (1976, Nagisa Oshima), Die Konsequenz (1977, Wolfgang Petersen), Das Gespenst (1982, Herbert Achternbusch), Maria und Joseph (1985, Jean-Luc Godard), Die letzte Versuchung Christi (1988, Martin Scorsese), Basic Instinct (1992, Paul Verhoeven), Kids (1995, Larry Clark), Funny Games (1997, Michael Haneke), Lolita (1997, Adrian Lyne), Idioten (1998, Lars von Trier), Baise-moi (2000, Virginie Despentes), Die Passion Christi (2004, Mel Gibson), Tal der Wölfe (2005, Serdar Akar) Zusätzliche Informationen finden sich auf der begleitenden Website www.skandalfilm.net
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Beratung anders. - [miejsce nieznane] : Schüren Verlag GmbH : Legimi, 2013.
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In Zeiten der Globalisierung und vielschichtiger sozio-ökonomischer Veränderungen steigt der Stellenwert richtungweisender Konzepte einer nachhaltigen Standort- und Arbeitsplatzsicherung. Darüber hinaus müssen Antworten auf Fragen zukünftiger Arbeitsformen und der Zukunft sozialer Sicherungssysteme in der Gesellschaft gefunden werden. Wie können Berater zur Stärkung von Mitbestimmung, Beteiligung und Sozial(staats-)prinzip beitragen? Welche Projekte und Programme sind geeignet, auch mit Hilfe von externem Sachverstand ein soziales und demokratisches Europa zu schaffen, in welchem Gewerkschaften und betriebliche Interessenvertreter die Belange der Beschäftigten und ihrer Familien effektiv sichern können? Zielgruppenspezifische Beratung für Gewerkschaften und Betriebsräte sowie wissenschaftliche Forschung können auf der Suche nach betrieblichen und gesamtgesellschaftlichen Lösungen Unterstützung bei der Bewältigung dieser Herausforderungen anbieten. Vor diesem Hintergrund versucht das vorliegende Buch "Beratung anders. Consulting für Betriebsräte und Gewerkschaften" Einblicke in Erfahrungswelten und Perspektivendebatten verschiedener Akteursgruppen zu eröffnen. Dieses Buch richtet sich sowohl an Gewerkschaftsvertreter/innen und Betriebsräte als auch an interessierte Fachleute (Wissenschaft, Stiftungen, Berater, etc.).
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Für jeden Filminteressierten unverzichtbar: Auch für das Jahr 2011 bietet das Filmjahrbuch für jeden Film, der in Deutschland und der Schweiz im Kino, im Fernsehen oder auf DVD/Blu-ray gezeigt wurde, eine Kurzkritik und zeigt mit klaren Maßstäben inhaltliche Qualität und handwerkliches Können. Die Rubriken Die besten Kinofilme, Sehenswert 2011 und schließlich die Prämierung von rund 50 besonders herausragenden DVD-Editionen (der Silberling der Zeitschrift film-dienst) machen Lust, den einen oder anderen Film kennenzulernen oder ihn erneut anzusehen. Das Jahrbuch 2011 trägt der steigenden Zahl von Blu-ray-Editionen in einem eigenen Besprechungsteil Rechnung. Ein detaillierter Jahresrückblick lässt Monat für Monat die besonderen Ereignisse des vergangenen Filmjahrs Revue passieren. Der Anhang informiert über Festivals und Preise. Zugabe: Mit dem Kauf des Buches erwirbt man für sechs Monate die Zugangsberechtigung für die komplette Online-Filmdatenbank des film-dienst im Netz mit über 70.000 Filmen und 220.000 Personen und somit Zugang zu allen Kritiken und Hintergrundinformationen. Neu ist in dieser Ausgabe ein Schwerpunkt zum Kinder- und Jugendfilm
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Frauen sind heute überall präsent, wo Filme geschaffen, verbreitet und vermittelt werden. Regisseurinnen, Kamerafrauen, Produzentinnen, Schauspielerinnen, Cutterinnen, Redakteurinnen und Festivalmacherinnen erzählen in diesem Buch, wie sie "zum Film" kamen, welche Wünsche und Visionen sie damit verbinden und wie sie die herausfordernden Seiten ihrer Arbeit erleben. Achtzig Stimmen vom historischen Aufbruch 1968 bis zum Stand der Dinge 2014 sind von den Herausgeberinnen zu einer Collage deutscher Film- und Frauengeschichte zusammen geführt worden. Die Geschichten fesseln durch die persönliche Beschreibung von Lebensentwürfen, der Absage an Rollenklischees und der Suche nach neuen filmischen Stilen. Die Frauen erzählen von ihren Grenzgängen, von Konflikten zwischenFamilie und Arbeit, von Kreativität, Mut, von der Begeisterung für ihre Arbeit - und der Liebe zum Kino.
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