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Książka
W koszyku
(Dramatiker, Stücke, Perspektiven)
FRITZ HOCHWÄLDER, im In- und Ausland als der bedeutendste Dramatiker Österreichs zwischen 1940 und 1970 neben Franz Theodor Csokor und Kurt Becsi anerkannt — 400 Aufführungen des „Heiligen Experiments" en suite in Paris und zahllose Aufführungen sei-ner Stücke in West und Ost bestätigen dies; „Der öffentliche Ankläger" zählt zu seinen meistgespielten Stücken —, prägte das österreichische Drama der zweiten Nachkriegszeit. Zwei seiner Dramen erlebten ihre Premiere bei den Salzburger Festspielen: „Donnerstag" 1959, ein modernes Mysterienspiel, und -das Antiterrorstück „Lazaretti oder Der Säbeltiger" 1975. .Zum ersten Male wird in diesem Buch eine mit dem in der Schweiz lebenden österreichischen Dramatiker erarbeitete Biographie und Gesamtschau seines Werkes geboten, in der auch alle noch ungedruckten oder zur Aufführung nicht freigegebenen Stücke, vor allem auch die Vorstufen zu bekannten Dramen Hochwälders berücksichtigt und interpretiert werden. Damit wird das bisherige Schaffensbild des Dichters um wesentliche Züge erweitert, weil zugleich Einblick in die Schaffensweise des Schriftstellers geboten wer-den konnte. Von besonderer Wichtigkeit für die Stellung des Dramatikers Hochwälder in der gesamten Gegenwartsdramatik erscheinen seine zum Teil noch ungedruckten Reden, Aufsätze und Essays, die sich mit dem Erscheinungsbild des Gegenwartstheaters, vor allem mit dem „Versagen des Theaters in unserer Zeit" beschäftigen oder zu dem wesentlichen Thema '„Kann die Freiheit überleben?" kritisch Stellung nehmen, das sich mittelbar auch auf Dramatik und Dramatiker bezieht. Das Buch läßt keinen Zweifel daran, daß die „Wiederentdeckung" Hochwälders auf deutschsprachigen Bühnen eine Notwendigkeit ist, weil er jene auf altösterreichischer Tradition fußenden und aus ihr entstehenden Stücke schreibt, die alle Eigenschaften aufweisen, daß die Zuschauer „ins Theater gelockt werden, wie sein Zeitgenosse Alexander Lernet-Holenia einmal sagte. Der Theaterpraktiker Hochwälder weiß, daß das Gute überdauert; in seiner Lust am Komödiantischen macht er das Theater zum ewigen Spiegel der Menschen und zum Gewissen seiner Zeit.
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Biblioteka Austriacka
Są egzemplarze dostępne do wypożyczenia: sygn. A 2560 (1 egz.)
Książka
W koszyku
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Biblioteka Austriacka
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Książka
W koszyku
(Dramatiker, Stücke, Perspektiven)
Zwei 23-jährige Studenten der Theaterwissenschaft, Helmut Korherr und Wilhelm Pellert, verzeichnen 1974 am Wiener Volkstheater mit ihrem ersten großen Bühnenstück einen sensationellen Erfolg. "Jesus von Ottakring" wird von der Kritik hoch gelobt und später mit Rudolf Prack in der Hauptrolle auch verfilmt und mehrfach preisgekrönt. Im Zentrum des Geschehens steht Ferdinand Novacek, ein "armer Teufel", der von irgendwoher gekommen ist, und den die Menschen aus Ottakring verurteilen und ermorden, später aber zu ihrem Idol machen und ihm eine Gedenktafel errichten. Zu diesem Stück angeregt wurden die Autoren durch eine Zeitungsnotiz, die von der Ermordung eines Gastarbeiters in einem Wiener Obdachlosenasyl berichtete. Ein besonderer Kunstgriff von Korherr und Pellert ist es, dass der "Jesus von Ottakring" im Stück selbst nie auftritt, obwohl alle Handlung und die Entwicklung der handelnden Personen auf ihn bezogen ist. Der vorliegende Band enthält das Stück mit einer Einleitung von Kurt Becsi. Das Drama erschien 1980.
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Biblioteka Austriacka
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Książka
W koszyku
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Biblioteka Austriacka
Są egzemplarze dostępne do wypożyczenia: sygn. A 2652 (1 egz.)
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Książka
W koszyku
(Dramatiker, Stücke, Perspektiven)
Ahasver. Einakterzyklus in 6 Teilen. Wagner, Innsbruck 1984. In den Werken des Tiroler Autors Hermann Kuprian (1920-1989) erwächst alle Tragik und Dramatik aus dem Kampf von Materie und Menterie (Geist) um eine haltbare, vollkommene Verschmelzung in der Viterie (Leben). Von diesem "Evolutions-Tragismus" ist seine Lyrik ebenso geprägt wie sein Dialog-Epos "Von Stirn zu Stern", "Die orphischen Gespräche", die Operntexte "Lamasabathani" und "Niobe" sowie die Dramen und Hörspiele, insbesondere auch der im vorliegenden Band enthaltene Dramenzyklus (Einakter in sechs Teilen) "Ahasver", Kuprians Lebens- und Hauptwerk. Es ist ein Weltdrama vom Menschen, seiner Entwicklung im Kosmos und von den bisher vergeblichen Versuchen zur Erreichung der Vollkommenheit, bei der es Zerfall von Geist und Stoff im Tod nicht mehr geben würde.
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Biblioteka Austriacka
Są egzemplarze dostępne do wypożyczenia: sygn. A 597 (1 egz.)
Książka
W koszyku
(Dramatiker, Stücke, Perspektiven)
Unter den Vorfahren des gebürtigen Wieners Franz Theodor Csokor (1885-1969) waren Vertreter fast aller Völker der österreichisch-ungarischen Monarchie. Bereits als 20-Jähriger publizierte er sein erstes Werk. Bald arbeitete er auch als Dramaturg und Regisseur. Trotz der schwierigen Zeitumstände in den Dreißigerjahren, als er auf seinen "gepackten Koffern" (Brief an Ödön von Horvath) lebte, entstanden zahlreiche Dramen, darunter sein bedeutendstes Theaterstück "3. November 1918", ein Requiem auf die österreichisch-ungarische Monarchie. Der Einmarsch der Hitler-Truppen in Österreich bedeutete für Csokor den Beginn einer jahrelangen Odyssee. Erst 1946 kam er nach Wien zurück. Sein dramatisches Schaffen umfasst zahlreiche Theaterstücke, Prosa, Autobiographisches und Gedichte.
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Biblioteka Austriacka
Są egzemplarze dostępne do wypożyczenia: sygn. 830(436)(091) A/Z (1 egz.)
Brak okładki
Książka
W koszyku
(Dramatiker, Stücke, Perspektiven)
Statt eines Vorwortes: Biographien und Werkangaben von Harald Zusanek, Kurt Klinger, Helmut Schwarz und Kurt Becsi ; Stücke Harald Zusanek: Ich log die Wahrheit ; Kurt Klinger: Scherbengericht ; Helmut Schwarz: Das Narrenfest ; Kurt Becsi: Die Vögel der Brissacs.
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Biblioteka Austriacka
Są egzemplarze dostępne do wypożyczenia: sygn. A 539 (1 egz.)
Książka
W koszyku
(Schöpferisches Tirol ; 13)
Die fünf Autoren diesesBandes, Schriftsteller und Wissenschaftler - alle fern einer konformistischen Denkhaltung -, behandeln in ihren Beiträgen das in unserer Gegenwart gestörte Spannungsverhältnis zwischen dem einzelnen Individuum und seiner Gemeinschaft. Dabei wird die Stellung des Schriftstellers wie die des dichterischen Werkes besonders beachtet. Die Arbeiten, das Ergebnis persönlicher Lebenserfahrung wie des jahrelangen Studiums, fordern die geistige und moralische Redlichkeit des Lesers. Es sind selten klare Stellungnahmen im Wirrsal der gegenwärtigen Bewußtseinsorientierung.
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Biblioteka Austriacka
Są egzemplarze dostępne do wypożyczenia: sygn. 830(436)(091) S (1 egz.)
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W koszyku
An regional begründetem Selbstbewusstsein mangelt es den Bewohnerinnen und Bewohnern des Bregenzerwalds in der Regel nicht, wie der gern zitierte Spruch "Wäldar ka nüd jedar sin" ("Wälder kann nicht jeder sein") belegt. Doch trotz der politischen, wirtschaftlichen und nicht zuletzt kulturellen Bedeutung, die der Bregenzerwald für Vorarlberg stets besaß (immerhin lebte bis ins 19. Jahrhundert ein Viertel der Landesbevölkerung dort) fehlte bisher eine zusammenfassende Darstellung der regionalen Geschichte. Um zu verstehen, wie der Bregenzerwald in der Gegenwart "tickt", braucht es das Wissen um seine alles andere als geradlinige historische Entwicklung – jenseits der üblichen Stereotype. Manches erklärt sich aus langer geschichtlicher Tradition, anderes aus der Notwendigkeit und Bereitschaft, sich immer wieder an neue Gegebenheiten anzupassen. Der Bregenzerwald wird so zu einem trefflichen Beispiel dafür, dass Beharrungsvermögen und Flexibilität, Abgeschiedenheit und Weltoffenheit keine Gegensätze sein müssen.
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E-book
W koszyku
Von Steinmännern, Käse und der Liebe zum (saisonalen) Leben in den Bergen: Acht Einblicke in Vorarlberger Alltäglichkeiten. Wie wurde Vorarlberg ein Alpenland? Wie ist es trotz aller Veränderungen eines geblieben? Bernhard Tschofen nähert sich diesen Fragen in acht Essays aus einer kulturwissenschaftlichen Perspektive und schlägt den Bogen von landschaftlichen Aspekten über einzelne Objekte, Identitätsfragen bis zum Geschmack der Berge. Seine Aufmerksamkeit gilt den alltagsweltlichen Verflechtungen von Raum und Kultur, vor allem aber der Frage, welche Rolle der Rückgriff auf das Wissen über Natur und Tradition in Politik und Gesellschaft spielen. Wer sich dafür interessiert, wie der Piz Buin zum Symbol wurde, dem Montafoner Sauerkäse neues Leben eingehaucht wurde oder was es mit den Vorarlberger Walsern und der Liebe des Landes zur Alpwirtschaft auf sich hat, ist hier richtig.
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W koszyku
Forma i typ
Das 750-Jahr-Jubiläum der Gründung des Zisterzienserstiftes Stams (1273–2023) war der Anlass, die Geschichte dieses Klosters, das zu den herausragenden Erinnerungsorten des Landes Tirol gehört, auf eine neue Weise zu würdigen. Die hier publizierten Vorträge der wissenschaftlichen Tagung zum Jubiläumsjahr konzentrieren sich bewusst auf die frühe Klostergeschichte, um in detaillierten Tiefenbohrungen das Spezifische in der Entwicklung des Ortes sichtbar werden zu lassen. Moderne Impulse und Forschungsansätze, die für die Erforschung mittelalterlicher Klöster in den letzten Jahrzehnten bestimmend waren, werden aufgenommen und weitergedacht. Im thematischen Fokus stehen die Anfänge des Klosters, Gründungsumstände, personelle und wirtschaftliche Vernetzungsstrategien, Identifikations- und Memorialfunktionen und die Leistungen der frühen Stamser Zisterzienser auf dem Gebiet der Kunst und Historiografie.
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E-book
W koszyku
Forma i typ
Ein Einblick in die Geschichte der Messe und des Congress Innsbruck anlässlich ihrer Jubiläen. Mit jährlich etwa 450 Veranstaltungen mit über einer halben Million Besucher*innen ist die Congress und Messe Innsbruck GmbH mit ihren drei Standorten Congress Innsbruck, Messe Innsbruck und congresspark igls der Leitbetrieb unter den Tiroler Veranstaltungshäusern. Die Congress und Messe Innsbruck GmbH steht für Themenführerschaft und gehört zu den führenden Kongress- und Messeplatzen Österreichs - als Partnerin der Wissenschaft und Forschung, der Kultur und als ein Motor des heimischen Wirtschaftsgeschehens. Seit der Gründung der "Innsbrucker Messe Gesellschaft" im Jahr 1923 kann die Messe Innsbruck auf eine lange Historie als renommierte Handels-, Industrie- und Wirtschaftsplattform zurückblicken. Die weltweit führende Fachmesse für alpine Technologien INTERALPIN, oder traditionell-verankerte Publikumsmessen wie die Innsbrucker Herbstmesse, oder die Tiroler Frühjahrsmesse strahlen in die Region und über die Grenzen Tirols hinaus. Mit dem Congress Innsbruck, der direkt an die kaiserliche Hofburg anschließt und der mit der Dogana ein historisches Gebäude wieder zum Leben erweckt hat, verfügen die Landeshauptstadt Innsbruck und das Land Tirol über ein vielfältig einsetzbares Veranstaltungszentrum. Wissenschaft und Forschung sind hier genauso wie Wirtschaftstreibende, Organisationen, öffentliche Körperschaften oder Kultur und Gesellschaft in einer reizvollen Balance aus Historie und Moderne zu Gast. Zum 100-Jahr-Jubiläum der Messe Innsbruck und dem 50. Geburtstag des Congress Innsbruck wirft der Historiker Prof. Dr. Wolfgang Meixner einen Blick zurück auf die wechselvolle Geschichte dieser beiden Innsbrucker Institutionen, während Mag. Susanne Gurschler die bau-, kunst- und kulturhistorischen Details der Gebäude aufbereitet.
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E-book
W koszyku
Vormärz. - [miejsce nieznane] : Universitätsverlag Wagner : Legimi, 2017.
Forma i typ
Der Vormärz (1816–1848), die Zeit zwischen den großen europäischen Revolutionen, gehört zu den kompliziertesten Perioden der Tiroler Regionalgeschichte. "Tirol" wurde in diesem Zeitraum endgültig als Kronland in den Staatsverband der Habsburger integriert und den restlichen Ländern der Monarchie angepasst. Durch die Auflösung der Fürstbistümer Brixen und Trient waren deren Territorien bereits 1803 dem Land vollständig eingegliedert worden. Dadurch stieg der Anteil der italienischsprachigen Bevölkerung von 13–15 auf über 40 %. Vor dem Hintergrund der traditionellen Wahrnehmung Tirols als "deutsches Land" führte dieser markante Wandel dazu, dass sich Teile der intellektuellen Eliten im Raum des vormaligen Fürstbistums Trient zunehmend bewusst als "italienisch" definierten. Tirol ist im Zeitabschnitt zwischen 1816 und 1848 also auch durch Binnengrenzen geprägt: neben den Sprach- und Kulturgrenzen insbesondere durch Wirtschafts- und Diözesangrenzen. Dazu kommen staatliche Außengrenzen ganz unterschiedlicher Qualität zu den Nachbarn: der Schweiz im Westen, Bayern im Norden, Lombardo-Venetien im Süden. Wie kann eine derart komplexe Grenzregion in einer Übergangszeit erforscht und analysiert werden? Dieses Buch plädiert für eine beziehungsgeschichtliche Perspektive, die Interaktionen, Abhängigkeiten und Abgrenzungen unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen aufzeigt. Die auf Deutsch und Italienisch verfassten Beiträge (mit Zusammenfassung in der jeweils zweiten Sprache) behandeln theoretische und methodische Probleme der Regionalgeschichte von Grenzregionen im Allgemeinen sowie neue, spannende Zugänge zum Tiroler Vormärz. Die Autorinnen und Autoren: Francesca Brunet, Florian Huber, Stephanie Schlesier, Isabella Consolati, Mauro Nequirito, Marco Bellabarba, Ellinor Forster, Tommaso Mariotti, Margareth Lanzinger, Marcello Bonazza, Michael Span, Mirko Saltori, Marco Meriggi.
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E-book
W koszyku
Der Band erfasst erstmals das umfangreiche Gesamtwerk des aus Lauingen gebürtigen Malers Joseph Wengenmayr. Dieser prägte wie kein Zweiter zwischen 1747 und 1804 das künstlerische Geschehen in der Passerstadt. Zahlreiche Arbeiten wissen sich Augsburger Druckvorlagen verpflichtet. Zu seinem Oeuvre zählen Wand- und Staffeleimalereien, Altar- und Vorsatzbilder, Kreuzwege, Fahnenblätter, bemalte Kulissen und zahlreiche Andachtsbilder. Als "pictor religiosus" verkörpert Wengenmayr den spätbarocken Kunstanspruch der Stadt vor der Aufklärung. Allein in profanen Raumdekorationen greift er klassizistische Formen auf. Neu ausgewertete Quellen beleuchten zahlreiche Facetten, Leben und Wirken eines talentierten Künstlermigranten.
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DIE EINZIGARTIGEN AUFZEICHNUNGEN EINES INNSBRUCKER STUDENTEN, DER 1848 "FÜR GOTT, KAISER UND VATERLAND" INS FELD ZOG und seine einschneidenden Erfahrungen zu Revolution und Krieg festhielt.Während in Paris, Berlin oder Wien 1848 die Studenten auf die Barrikaden stiegen, zogen über 300 Innsbrucker Studierende "für Gott, Kaiser und Vaterland" ins Feld. Die anfängliche Begeisterung für die Revolution war hier rasch von einer reaktionär-radikalen Gesinnung abgelöst worden. Matthias Egger stellt die Aufzeichnungen eines Innsbrucker Jusstudenten vor, der als Mitglied der I. akademischen Kompanie ins Feld zog: Joseph Hundegger (1823-1896) begann am 18. März 1848, jenem Tag, an dem die neue Verfassung in Innsbruck kundgemacht wurde, ein Tagebuch zu führen. Vom 24. April bis zum 25. Juni beteiligte sich der junge Student an der Tiroler Landesverteidigung. Während dieser Zeit notierte er seine Erlebnisse in Briefen, die ebenfalls erhalten geblieben sind. Hundegger beschreibt einerseits Bewaffnung und Uniformierung der Schützen und schildert zahlreiche Patrouillengänge sowie Scharmützel mit "Freischärlern", andererseits reflektiert er seine Erfahrungen zu Krieg, Verwundung und Tod. Die edierten und kommentierten Dokumente halten die einschneidende Erfahrung von Revolution und Krieg durch einen unmittelbar Beteiligten fest und betten sie in das historische Umfeld ein.AUS DEM INHALT: BIOGRAPHISCHE SKIZZE: Dr. Joseph Hundegger (1823-1896)- Die Eltern- Kindheit und Schulzeit- Studienjahre in Innsbruck- Das Revolutionsjahr - Ein Exkurs- Praktikumsjahre- Am Ziel angelangt - Die Jahre als Advokat in Murau- Familienzuwachs, Städtereisen und ein Kopfgeld auf Bismarck - die 1860er Jahre- Rückkehr nach Tirol - Advokat in Meran- Der Advokat a. D. - die letzten Lebensjahre- Joseph Hundegger als Exponent des BürgertumsZahlreiche Briefe und Tagebucheintragungen aus den Jahren 1848/49
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Eine Reise in die Vergangenheit Innsbrucks - lebendig in persönlichen Erinnerungen!Zwei AutorInnen plus ein Stadtteil ergibt Dreiheiligen: Monika Fabjan und ihr Sohn Georg Fabjan werfen einen ganz persönlichen Blick auf diesen schönen Teil Innsbrucks. Ihre Betrachtung aus zwei unterschiedlichen Perspektiven verspricht abwechslungsreiche Geschichten mit Geschichte: von der Kohlstatt über das Dreiheiligen der Nachkriegszeit bis hin zum jungen, urbanen Viertel der 2000er Jahre. Die Erinnerungen aus unterschiedlichen Epochen spannen einen weiten Bogen. Sie umfassen insgesamt drei Generationen Familiengeschichte und fast hundert Jahre Dreiheiligen.
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W koszyku
Eine Reise in die Vergangenheit Innsbrucks - lebendig in persönlichen Erinnerungen! Hötting in seinen Sechzigern – Hubert Flattinger entführt die LeserInnen mit seinen Erinnerungen in die nahe Vergangenheit dieses alten Innsbrucker Stadtteiles. Er berichtet von Bauernhöfen und Bürgerhäusern in Steinwurfentfernung, vom Privileg, einen Fernsehkasten zu besitzen, von Erlebnissen in der Höttinger Volksschule, der die Zeit nach außen hin nichts anhatte, und von zahlreichen Kinobesuchen im ehemals schönsten Filmpalast Westösterreichs – dem Metropol."Kindheit in Hötting" ist der zweite Band der Reihe "Erinnerungen an Innsbruck", die sich mit der Vergangenheit Innsbrucks und seiner Viertel befasst. Andenken aus der Kindheit und Jugend gebürtiger InnsbruckerInnen sollen festgehalten und die Stadtteile aus verschiedenen Perspektiven erlebbar werden.
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W koszyku
Forma i typ
Aus seinem reichen Erfahrungsschatz gewährt uns Stefan Fuchs, der von 1983 bis 2006 zuerst als Psychologe und später als Leiter im "Ziegelstadl" tätig war, Einblicke in das Leben hinter den dicken Mauern und Gittern. Sitzen dort auch Schwerverbrecherinnen und -verbrecher? Gab es schon viele Fluchtversuche? Und warum sucht man sich eigentlich einen Job im Gefängnis aus? Diese und viele weitere Fragen beantwortet er in seinem Buch. Mit stets positivem und verständnisvollem Blick, den er sich trotz seiner nicht immer ganz einfachen Arbeit bewahrt hat, erzählt er oftmals irritierende, manchmal traurige, aber auch heitere Geschichten aus der Welt der Häftlinge. Auch auf die Rolle der Justizwache und der Betreuungsdienste geht er dabei ein. Er ermöglicht damit einen authentischen Blick hinter die Kulissen des "Hotels Gitterblick".
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Eine Reise in die Vergangenheit Innsbrucks – lebendig in persönlichen Erinnerungen!Wilhelm Giulianis Großeltern ziehen nach dem Krieg in die Höttinger Au. Außer sumpfigen Wiesen gibt es für die Siedler im Westen fast nichts. Wie konnte hier ein Stadtteil entstehen? Wie lebten die Leute? Der Journalist beginnt nachzufragen. Dabei stößt er auf seine Familiengeschichte, aber auch so manche Überraschung: den großen Flugzeugcrash von 1964, die folgende Krise des Flughafens, ein in Vergessenheit geratenes Lusthaus und spektakuläre Verbrechen, die sich in der Vorstadtidylle zugetragen haben. Er folgt der Spur der berühmten Rolling Stones bis zum Mitterweg und trifft auf den kauzigen Schriftsteller Helmuth Schönauer, der die einst wilde Gegend literarisch verewigt hat.
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Hanna Dalvai, verehelichte Goldmann, geboren am 18. Februar 1920 in Salurn an der südlichen Grenze der Provinz Bozen, hat in späteren Jahren als reife Frau ihre Erinnerungen an ihre kargen Kindheits- und Jugendjahre im Südtiroler Unterland (u.a. bei der gestrengen Tante Lora) niedergeschrieben. Sie erzählt anschließend auch von ihren Erfahrungen "fern von daheim" (u.a. als "donna di servizio" in Mailand) und berichtet über ihre abenteuerliche Reise – nach dem Zweiten Weltkrieg – über den Brenner zu ihrem in Österreich lebenden Mann. Dort standen beide allerdings vor dem Nichts und waren gezwungen, fünf Jahre lang in einem Flüchtlingslager in Eichat bei Absam mit ihren inzwischen zwei Kindern zu leben. Über diese schweren Jahre schreibt Hanna Goldmann ebenso eindrucksvoll wie über ihre unsagbare Freude, dann in Innsbruck in der Heilig-Jahr-Siedlung endlich eine Unterkunft zugewiesen bekommen zu haben, wo sie ihr weiteres Leben verbrachte.Brigitte Mazohl, em. Professorin für Österreichische Geschichte an der Universität Innsbruck, hat diese Texte bearbeitet, mit Fußnoten versehen und im Anhang Auszüge aus zwei Interviews veröffentlicht, die sie im Jahr 2018 mit der damals 98-jährigen Hanna Goldmann geführt hatte.
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