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Source
Katalog centralny
(2)
Form of Work
Książki
(2)
Poezja
(2)
Status
available
(2)
Branch
Biblioteka Austriacka
(2)
Author
Kleefeld Gunther
(2)
Kirsch Sarah (1935-2013)
(1)
Trakl Georg (1887-1914)
(1)
Year
1990 - 1999
(2)
Time Period of Creation
1901-1914
(1)
1901-2000
(1)
Country
Germany
(2)
Language
German
(2)
Demographic Group
Literatura austriacka
(1)
Literatura niemiecka
(1)
Genre/Form
Wiersze
(2)
Poezja niemiecka
(1)
2 results Filter
Book
In basket
(Textura)
Sarah Kirsch gilt als eine der bedeutendsten deutschen Lyrikerinnen. Ihre Lyrik ist von der Form her offen, meist ohne Reim und in freiem Versmaß. Dennoch spielt der Rhythmus im Sinne des Atemtempos eine große Rolle, ebenso Zeilenumbrüche und Zeilensprünge, durch die ein Strömen oder eine Atemlosigkeit erzeugt wird. Kirsch kombiniert häufig fachsprachliche oder altmodische Ausdrücke mit einem saloppen Ton. Charakteristisch für ihre Metaphorik sind Bilder, die in Alltags-, Natur- oder Landschaftsbetrachtung ihren Ausgangspunkt nehmen, aber verfremdet werden oder eine überraschende Wendung nehmen. Sarah Kirsch kontrastiert dabei oft präzise Naturbeobachtung mit dem Gefühlsleben des lyrischen Ichs oder politischer Reflexion. Während in frühen Gedichten die Auseinandersetzung mit Krieg und Nationalsozialismus vorherrschte, dominiert später das Landschaftsgedicht und die Reflexion auf die zivilisatorische Weltkrise. Kirsch gehört zu keiner Schule, wird aber manchmal der Neuen Subjektivität zugeordnet. Als literarisches Vorbild nannte Kirsch Annette von Droste-Hülshoff, daneben ist ihr Werk durch Johannes Bobrowski und Wladimir Majakowski beeinflusst.
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Biblioteka Austriacka
There are copies available to loan: sygn. 23846 mg, 23847 mg (2 egz.)
Book
In basket
Achtzig Gedichte / Georg Trakl ; Nachwort Gunther Kleefeld. - Ebenhausen bei München : Langewiesche-Brandt, 1991. - 135 stron ; 21 cm.
(Textura ; [35])
Herbstliche Landschaft, Nacht, Verfall, Verwesung, sündige Liebe (Trakl hatte eine engste erotische Beziehung zu seiner Schwester) - die Welt des 1887 in Salzburg geborenen hochsensiblen jungen Dichters ist unheimlich. Er macht, ohne Abitur, ein Apotheker- Praktikum, kann dann Pharmazie studieren. Den Salzburgern gilt er als Exzentriker. "Die Blumen des Bösen" von Charles Baudelaire verzaubern und prägen ihn. Als er seinen eigenen Stil gefunden hat, 1909, schreibt er an einen Freund: "Du kannst Dir nicht leicht vorstellen, welch eine Entzückung einen dahinrafft, wenn alles, was sich einem jahrelang zugedrängt hat und was qualvoll nach einer Erlösung verlangte, so plötzlich und einem unerwartet ans Licht stürmt, freigeworden, freimachend." Das Hochgefühl hält nicht an. Er hat Freunde und Förderer, aber er kann sich zu keiner Berufsarbeit entschließen, gerät an Alkohol und Drogen. Zu Beginn des Weltkrieges muss er zum Militär, seiner Ausbildung gemäß als "Medikamentenakzessist". Er erlebt das Grauen der Schlacht bei Grodek in Galizien. Das ist zu viel für ihn. Am 10. November 1914 nimmt er sich mit einer Überdosis Kokain das Leben.
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Biblioteka Austriacka
There are copies available to loan: sygn. 830(436)-1, 24494 mg (2 egz.)
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