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2020 - 2026
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2010 - 2019
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2000 - 2009
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1901-2000
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Poland
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Polish
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Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit
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Aufgeben gibt's nicht! Einfühlsame Porträts von Menschen mit Schädelhirntrauma in einer außergewöhnlichen Reha-Tagesstätte fügen sich hier zu einem einmaligen Mutmachbuch zusammen. Die zahlreichen Fotos von Christine Höfelmeyer vermitteln eindrucksvoll, welche Herausforderungen Menschen mit Schädelhirntrauma und deren Angehörige bewältigen. Mehr als 300.000 Menschen sind jährlich in Deutschland, Österreich und der Schweiz von einer Schädelhirnverletzung betroffen - durch Arbeits- und Verkehrsunfälle oder Erkrankungen wie z. B. einen Schlaganfall oder eine Sauerstoffunterversorgung des Gehirns nach einem Herzinfarkt. Viele leiden danach dauerhaft unter schwerwiegenden geistigen und körperlichen Beeinträchtigungen. Binnen Sekunden werden alle Lebensträume zerstört. Dieses Buch macht Mut und zeigt, wie es nach einem solchen Schicksalsschlag weitergehen kann.
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Der erste Erfahrungsbericht über eine Zwangsstörung, bei der nicht Zwangshandlungen, sondern Zwangsgedanken das Leben bestimmen. »Lassen Sie es mich gleich sagen: Ich wasche mir die Hände nur, wenn sie dreckig sind. Ich kontrolliere keine Schlösser, bin weder sonderlich ordentlich, noch horte ich Dinge. Ich gehöre zu den Zwangspatienten, deren Zwangshandlungen verdeckt (nur in meinem Kopf) stattfinden.« Mit dieser Richtigstellung beginnt die erfolgreiche Journalistin Ellen Mersdorf (Pseudonym) ihre Geschichte. Denn in der Regel wird eine Zwangsstörung lediglich mit Zwangshandlungen verbunden. Zwänge, deren Auswirkungen »nur« im Kopf stattfinden, werden von den Betroffenen nicht als solche erkannt und von Profis nicht diagnostiziert. Ein spannend-unterhaltsamer Bericht, der Mut macht.
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»Hasenherz und Sorgenketten« ist der kluge, genaue aber auch augenzwinkernde Blick einer Frau auf ihr Leben mit einer generalisierten Angststörung. Beate Felten-Leidel berichtet von Phobien, Panikanfällen, Hochsensibilität, von kleinen und großen Ängsten und Sorgen, vom Scheitern aber auch vom Gelingen. Lange Zeit lebt sie mehr oder weniger unbehandelt mit ihrer Angststörung, sucht nach körperlichen Ursachen, versucht es mit Medikamenten. Erst im Alter von 37 Jahren begibt sich die Autorin in psychotherapeutische Behandlung. Ihren ersten Panikanfall hatte sie bereits mit sechs Jahren. In ihrer Erinnerung ist die Angst während der gesamten Kindheit allgegenwärtig. Die besondere familiäre Konstellationen und das spezielle Klima im Deutschland der Nachkriegszeit waren dabei nicht unwichtig. Heute kann sie vieles besser verstehen, im Laufe der Jahre wird sie zur Expertin für ihre Ängste. Beate Felten-Leidel gibt mit ihrem Buch Antworten auf viele drängende Fragen, die Menschen mit Ängsten und Hochsensibilität beschäftigen: Wie findet man den richtigen Therapeuten? Die richtige Therapiemethode? Kann mir überhaupt jemand helfen? Das Buch ist auch ein kleines Plädoyer für die Ängstlichkeit. Ängstliche und hochsensible Menschen, die sich ihrer »Schwäche« schämen und unter ihrer Dünnhäutigkeit leiden, werden sich darin sicher gut wieder finden, aber auch Angst-Opfer, die nicht wissen, wie sie ihre zahlreichen Probleme angehen sollen. Viele Ängste kann man lindern und einige sogar loswerden.
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»Was arbeiten Sie denn?« »Ich hab keine Arbeit, ich krieg Herz Vier.« »Wie, Herz Vier?« »Arbeitslosenherz Vier - kennen’se dat nich?« Dass die Gesellschaft ein »Herz für Arbeitslose« hat oder dass Sozialleistungen von Herzen kommen, ist eine schöne Vorstellung - die Realität sieht oft anders aus. Renate Fischer wird als rechtliche Betreuerin täglich neu mit einer »Parallelwelt« konfrontiert, in der sie sich um geistig Behinderte, alt gewordene, psychisch kranke oder andere Menschen kümmert, die allein im Alltag nicht zurechtkommen. Sie hat es dabei mit teils sturen und teils kooperativen Behörden, aber auch genauso eigenwilligen Klientinnen und Klienten zu tun. Gerade die zuweilen unkonventionellen Problemlösungen auf allen Seiten machen den Charme dieser Geschichten aus, erzählt mit klarem Blick, Herz und Humor.
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Die Geburt ihres ersten Kindes katapultiert Carlotta aus einem scheinbar ganz normalen Leben hinein in ein Gefühl der Leere. Sie versteckt ihre Überforderung hinter einer Fassade scheinbaren Mutterglücks. Doch die Zweifel an der Mutterrolle nagen an ihr. Nach der Geburt ihrer zweiten Tochter landet Carlotta erneut in einer postpartalen Depression – dieses Mal so schwer, dass sie sich Hilfe suchen muss. Aus einem kurzen Klinikaufenthalt wird ein langer. Und Lotta kämpft. Für sich. Für ihre Kinder. Und für ein hoffnungsvolles, neues Morgen. Der authentische Erfahrungsroman wirbt für (Selbst-)Verständnis und macht Betroffenen Mut, sich Hilfe zu suchen. »›Die ersten Stunden, ist das normal‹, sagten die Pflegerinnen. ›Die ersten Tage ist das normal‹, sagten die Ärzte. ›Die ersten Wochen ist das normal‹, sagten die Hebammen. Doch dann wurden es Monate und die Scham immer größer. Ich zog es vor, die Wahrheit der anderen Mütter zu leben. Ging unter Schweiß mit dem Kinderwagen spazieren, tröstete das weinende Bündel mit zittrigen Armen und lächelte meinen Mann zum Abschied mit flachem Atem an.«
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Gehen oder bleiben? Aufgeben oder kämpfen? Rückzug oder Wachstum? Heute ist es nicht mehr so schwierig, kompetenten Rat in Beziehungskrisen zu bekommen. Aber was passiert eigentlich genau in der Paartherapie? Dieses Buch öffnet die Praxistür. Paartherapeut Hartwig Hansen Setzt in seiner »Beziehungs-Werkstatt« fort, was der Psychoanalytiker Irvin D. Yalom mit seinen »Geschichten aus der Psychotherapie« vorgemacht hat: Mit Respekt und Humor erzählt Hansen von den entscheidenden Wendepunkten in seiner Arbeit mit ratsuchenden Paaren. Das Buch vereint beispielhafte Momente der Beziehungsklärung und Verständigung durch überraschende Interventionen. Und das alles in einem unmittelbaren, so noch nicht gekannten Erzählstil. Es ist ein großes Glück, die schon verloren geglaubte Liebe wiederzufinden, ein hartes Stück Arbeit, das einigen Mut erfordert. Dieses Buch lässt Sie an all dem teilhaben. Empfehlenswert für Paare, die eine Beratung suchen, und für alle, die schon immer mal wissen wollten, was in einer Paartherapie geschieht.
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Das Schweigen brechen Kinder psychisch erkrankter Eltern machen besondere Erfahrungen, die oft ein jahrzehntelang gehütetes Familiengeheimnis darstellen. In diesem Buch brechen erwachsene Kinder ihr Schweigen und stellen sich ihren Erinnerungen. Mit großer Offenheit erzählen sie über Belastungen damals und heute, komplizierte Gefühle und schwierige Lebenswege, aber auch über Kraftquellen und Möglichkeiten einer positiven Bewältigung. Damit machen sie anderen betroffenen Angehörigen Mut, sich mit der eigenen Geschichte zu versöhnen. Ein ermutigendes Erfahrungsbuch mit aktualisiertem Serviceteil in der zweiten Auflage.
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Mit 18 Jahren kommt Florian Reisewitz in Berührung mit der Goa-Szene – einer Musik-Szene, die wie kaum eine zweite mit dem Konsum von psychedelischen Drogen verknüpft ist. Eine Tatsache, die nicht ohne Folgen bleibt. Mitreißend und ehrlich beschreibt der Autor, wie sich schleichend eine Psychose nähert, die ihn mehr als einmal in die Psychiatrie nach Walsrode führt. Ein Erfahrungsbuch – und mehr als das: ein Insiderbericht über eine besondere Partylandschaft, eine eindrückliche Schilderung von wahnhaftem Erleben und ein empathischer Blick auf das hartnäckige Engagement, aber auch auf die zeitweilige Hilflosigkeit von Helfenden.
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Auf Stelzen gehen vermittelt sehr eindringlich das Gefühlsleben einer Magersüchtigen. Ein Buch für essgestörte Mädchen und junge Frauen sowie ihre Eltern und Helfer. Lena ist 15, als sie feststellt, dass der Körper alles ist, was ihr gehört. So beginnt der Kampf um den perfekten Körper, um die Kontrolle über Kilo und Gramm. Nicht unwillkommen ist die Möglichkeit, noch dünner zu werden als die Mutter, die nervt und immer alles besser weiß. Sie hat auch nichts dagegen, dass man nun nicht mehr wie selbstverständlich vorausSetzt, dass sie funktioniert, eine gute Tochter ist, eine gute Schülerin, eine gute Freundin. Aber Aufmerksamkeit zieht nicht automatisch Verständnis nach sich. So dünn kann Lena nicht werden. Die Sucht bleibt. Das Abi schafft Lena noch in gewohnter Perfektion als Jahrgangsbeste, dann muss sie in die Klinik. Langsam wird Lena klar, dass man auch anders essen kann und sie versucht es. Die Klinik hilft ihr, vor allem Chris, in dem sie sich erkennt, dessen grammweises Sich-Dünnemachen ihr aber auch Angst einjagt. Die Nähe tut gut, aber sie weiß nun genau: Sie will nicht sterben, sie will leben.
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Die Mutter eines psychisch erkrankten Sohnes und seine Schwester erzählen gemeinsam von den Erschütterungen durch die psychischen Krisen ihres Sohns beziehungsweise Bruders. In Briefwechseln und kurzen Texten erfahren wir vom Gefühl, selbst verloren zu gehen, vom Sichkümmern, vom Herumsitzen auf psychiatrischen Stationen, von unterschwelligen Vorwürfen der Pflegekräfte, vom Schrecken und der Sprachlosigkeit angesichts der Suizidgefahr. Ein ganzes Familiengefüge bricht auseinander und wird doch wieder eins. Ein literarischer, ehrlicher Einblick in das seelische Erleben von Angehörigen.
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In seiner Autobiografie schildert Oliver Sechting, Sozialpädagoge und Lebensgefährte von Rosa von Praunheim, nicht nur die Entwicklung und Ausprägungen seiner Ängste und Zwänge, sondern auch Erklärungs- und Bewältigungsversuche. Ein engagierter Erfahrungsbericht, der anderen Zwangserkrankten Hoffnung und Selbstbewusstsein vermittelt. Das Buch beginnt mit der humorvollen Schilderung einer gutbürgerlichen Kindheit im Beige-Grün der Endsiebziger Jahre, entwickelt sich über erste sexuelle Empfindungen und die damit verbundenen Ängste und Schamgefühle hin zu den ersten bedeutsamen Symptomen einer Zwangserkrankung, und dem vagen Verdacht, dass sie möglicherweise mit dem Tod des Vaters oder der verheimlichten Homosexualität zusammenhängen. Die Erkenntnis, dass die Zwänge kein Defizit, sondern eine Erkrankung darstellen und helfen, verschiedene Ängste zu regulieren, entlastet den Autor. Er sucht sich professionelle Hilfe, erlebt ein erfolgreiches Coming-out und entwickelt Bewältigungsstrategien, um trotz der Erkrankung ein erfülltes Leben anzustreben. Das Buch entstand unter Mitarbeit von Karen-Susan Fessel.
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Ein mitreißendes Buch schafft erzählenden Zugang zu einem Kernthema der Sozialen Arbeit, der Beziehungsarbeit. 15 Fall- und Lebensgeschichten, die die Begeisterung der Autorin für ihr Arbeitsfeld und ihre Kreativität und Methoden nicht nur für unerfahrene, sondern auch für versierte Kolleginnen und Kollegen aus der Sozialen Arbeit anschaulich machen. »Wenn die Beziehung steht, geht fast alles«, das ist die Quintessenz dieses Buches. Dass man die Ressourcen psychisch erkrankter Menschen entdecken soll, steht in jedem Lehrbuch der Sozialen Arbeit, hier aber wird es in 15 Fallgeschichten praktisch und auf unterhaltsame und inspirierende Weise konkret. Man vollzieht nach, wie eine vertrauensvolle Beziehung aufgebaut wird, und wie Offenheit für Begegnung, Intuition, Respekt für andere Lebenswelten und Biografien auch unkonventionelle Ansätze für sozialarbeiterische Interventionen zugänglich machen. Jeder Geschichte schließt sich eine Reflexion an, die das Besondere wie das Herausfordernde der Begegnung beleuchtet und die nachhaltigen Effekte der daraus entstandenen Interventionen resümiert – für beide Seiten, die begleitete Person wie die Sozialarbeiterin.
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Dieses Buch stellt die seelische Belastung von Angehörigen in den Mittelpunkt: Partner und Verwandte von demenzkranken Menschen schildern ihre Gefühle und Bewältigungsstrategien offen und ohne Tabus. Auf der Suche nach Literatur, die ihr bei der Bewältigung ihrer seelischen Belastung helfen könnte, stellte die Autorin fest, dass die vorhandenen Bücher zum Thema Demenz stets den kranken Menschen ins Zentrum stellen. Also führte sie Interviews mit Familienmitgliedern von Demenzkranken und fragte sie nach ihren Erfahrungen. Menschen, die ihre Väter, Mütter oder Partner rund um die Uhr pflegen, aber auch diejenigen, die »nur« Hausbesuche machen, schildern, was ihnen abverlangt wird. Ein bewegendes Buch, das Angehörigen hilft, ihre Gefühle von Trauer und Hilflosigkeit, von Scham, Kränkung und Wut zu akzeptieren.
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Mehr als einhundert Schwerstverbrecherinnen und -verbrecher hat Prof. Dr. Erich Wulff in zwanzig Jahren seiner Tätigkeit als Gerichtssachverständiger begutachtet. In zehn spannenden Lebens- und Deliktgeschichten schildert er die Taten von Mördern, Totschlägern und Sexualdelinquenten - und ihre Hintergründe. Als Mensch und Psychiater interessieren den Autor die Lebensschicksale der Täterinnen und Täter. »Was für ein Kind ist dieser Mensch gewesen? Wer waren seine Eltern, seine Geschwister, seine Lehrer und seine Freunde? « Was treibt den Täter zu seiner Tat, welchen Weg hätte man selbst gewählt? Statt pauschaler Verurteilung stellt der talentierte Erzähler den Menschen in den Mittelpunkt - mit seinen Widersprüchen und Chancen, Konflikten und Kurzschlüssen, mit seinen schuldhaften Verstrickungen. Die sensibel erzählten Geschichten sind so unterhaltsam wie Krimis und aufschlussreiche Lektüre für alle, die mit straffällig gewordenen Menschen zu tun haben.
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»Ich gebe mir selbst endlich die Chance, stärker zu werden. Jeden Tag steigen mein Wille und mein Selbstvertrauen. Es braucht Übung, Übung, Übung, um das in der Therapie Gelernte auch täglich anzuwenden. Doch ich gebe nicht auf. Niemals. Nun bin ich seit fast einem Jahr symptomfrei. Ende dieses Semesters werde ich mein Studium abschließen. Dieses Gefühl ist unbeschreiblich.« Thomas »Was auch immer mir das Leben manchmal schwer macht, ich hadere nicht mehr damit. Kein Leiden mehr. Das Päckchen, das von der großen Last jetzt noch übrig ist, kann ich gut tragen. Das war meine Heilung.« Heike Dieses Buch zeigt, dass Genesung von einer Borderline-Störung möglich ist und wie sie gelingen kann. Ein Mutmachbuch!
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Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung sind für Außenstehende schwer zu verstehen. Ihr Verhalten wirkt »verrückt«, löst Befremden aus und macht Angehörigen und Freunden Angst. Dagegen hilft nur ein besseres Verständnis. Und das schafft dieses Buch: Zwanzig Menschen mit Borderline-Erfahrung, Betroffene und Angehörige, schreiben über ihr Erleben, über ihre Gefühle, über ihren Umgang mit sich und anderen. Dieses Buch ist eine Chance, denn die Texte schaffen Verständnis zwischen Betroffenen und Angehörigen. Und sie machen Hoffnung: Denn sie zeigen, dass Veränderungen möglich sind und dass es gelingen kann, eine neue Haltung sich selbst gegenüber zu gewinnen und liebevoller mit sich, seiner Familie und seinen Freunden umzugehen.
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Lebensthema Essstörung Menschen mit langfristiger anorektischer Belastung geben Einblick in ihr Leben mit einer Essstörung: Das Thema ist nicht die perfekte Heilung, sondern der persönliche Weg zur Genesung: Der offene Umgang mit der Krankheit, die Akzeptanz ihrer Bedeutung für das eigene Leben und die Entdeckung der eigenen Ressourcen sind ermutigende Ansatzpunkte für andere Betroffene und Unterstützer*innen. Die Autor*innen im Alter von 20 bis 65 Jahren leben schon längere Zeit mit ihrer Erkrankung. Sie gehen auf schwierige, aber auch hoffnungsvolle Zeiten ein, berichten gleichermaßen über Verzweiflung wie Glück. Nach und nach haben sie Gleichgewichte für sich wiederhergestellt, die Erkrankung in ihre Lebensgeschichte integriert und so zu Nachsichtigkeit mit sich selbst und einer gesunden Einstellung zu ihrem eigenen Körper gefunden. Jede Geschichte endet mit einer Aufzählung an Dingen, aus denen die Autor*innen im Alltag Kraft schöpfen. Ein Ermutigungsbuch, das anderen Betroffenen Kraft gibt und Verständnis vermittelt. Ein Serviceteil mit Buchtipps und hilfreichen Links sowie Adressen rundet das Buch ab.
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