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Książka
W koszyku
Die Viehmännin : Basiert auf wahren Begebenheiten / Franzobel. - Deutsche Erstausgabe - Wien : Passagen, 2022. - 122 strony ; 21 cm.
(Passagen Literatur)
1665 wurde Anna Viehmann wegen angeblicher Hexerei gefoltert und hingerichtet. Franzobel bringt den lang vergessenen Fall wieder ans Licht und zieht Parallelen zwischen Damals und Heute: In der digitalen Welt ist es leichter denn je, jemanden unbegründet zu beschuldigen. Franzobels Historiendrama über die Hinrichtung der Hebamme Anna Viehmann im Jahr 1665. Als in Lipperts ein Brand ausbricht, wird Anna Viehmann als Hexe angeprangert. Anna ist anders als die anderen, sie muss mit dem Teufel im Bunde stehen. Der Stadtvogt und der Pfarrer forcieren die Verfolgung. Anna wird verhaftet, gefoltert und geköpft. Franzobel entlarvt die kriminelle Rolle der Kirche rund um Aberglauben und Hexenwahn. Anna Viehmann war die letzte im Raum Hof als Hexe hingerichtete Frau. Die Kirche hat sich für diese Machenschaften offiziell entschuldigt. Der sinnlose Tod einer Unschuldigen, mitgetragen von einer unaufgeklärten Bevölkerung. Damals wie heute stellt sich die Frage: Wo beginnt Ausgrenzung, Schuldzuweisung und Mittäterschaft?
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Biblioteka Austriacka
Są egzemplarze dostępne do wypożyczenia: sygn. 830(436)-2 (1 egz.)
Książka
W koszyku
(Passagen-Literatur)
3-00767-64-5 (błędny ISBN w książce)
Am Ende des Kalten Krieges angelangt, hat man in Europa die Apokalypse auf die nächste Krise vertagt. Zusammen mit anderen Endzeitvisionen scheint auch Günter Grass 1986 erschienener Band Die Rättin schlagartig an Aktualität eingebüßt zu haben. Die Untersuchung weist demgegenüber nach, dass Grass Text das auf Schuld-Management aufgebaute ödipale Denken der traditionellen Apokalypse lediglich als Folie verwendet, um ihr einen post-apokalyptischen Text einzuschreiben. In der Post-Apokalypse hat der Untergang schon stattgefunden: die textuellen Effekte der Nachträglichkeit manifestieren sich bei Grass als Intertextualität, die Aufklärung und Hermeneutik radikal in Frage stellt. Anhand einer Lektüre des Grassschen Korpus, die das von Freud ausgegrabene melancholische Denkmuster ernst nimmt, wird versucht, einen über Die Rättin hinausgehenden Interpretationsrahmen für die Texte von Grass zu skizzieren. Dabei erweist sich die Rättin als ambivalentes Phantasma der MAGNA MATER, jener Schwarzen Köchin, von der Grass schon in Die Blechtrommel wusste, dass es vor ihr kein Ausweichen gibt.
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Biblioteka Austriacka
Są egzemplarze dostępne do wypożyczenia: sygn. 830(091)A/Z (1 egz.)
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