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Der Landdoktor – diese großartig erzählte, völlig neue und einzigartige Arztromanserie von der beliebten, serienerfahrenen Schriftstellerin Christine von Bergen. Dr. Brunner bewohnt mit seiner geliebten Frau Ulrike und einem Jagdhund namens Lump ein typisches Schwarzwaldhaus, in dem er auch seine Praxis betreibt. Ein Arzt für Leib und Seele. "Grüß dich, Matthias. Erkennst du mich nicht mehr?" Als der Landarzt die weibliche Stimme hörte, blieb er abrupt stehen und drehte sich um. "Gisela!", rief er erstaunt und verlegen zugleich aus. "Entschuldige, aber ich …" Gisela Schüble lachte belustigt. "Ja, ja, immer in Gedanken an seine Patienten", sagte sie und reichte Matthias die Hand. "Stimmt, ich war wirklich ganz in Gedanken", gab der Landdoktor zu und erkundigte sich dann rasch: "Wie geht es dir denn? Wir haben uns ja eine halbe Ewigkeit nicht mehr gesehen." Die beiden plauderten kurz miteinander, wie es Menschen tun, die sich von Kindheit an kennen. "Ich muss mal wieder zu dir in die Praxis kommen", sagte Gisela. "Du weißt schon. Meine Arthrose im rechten Bein. Manchmal verlier ich vor Schmerzen das Gleichgewicht." "Dann wird es aber Zeit", erwiderte Matthias besorgt.
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Seit 1974 eilt die großartige Serie von Patricia Vandenberg von Spitzenwert zu Spitzenwert und ist dabei längst der meistgelesene Arztroman deutscher Sprache. Die Qualität dieser sympathischen Heldenfigur hat sich mit den Jahren durchgesetzt und ist als beliebteste Romanfigur überhaupt ein Vorbild in jeder Hinsicht. Entschuldigen Sie bitte die Störung, Herr Doktor, platzte Helga Moll ins Sprechzimmer, aber Herr Grothe rief eben an. Uli hat hohes Fieber. Ob Sie möglichst schnell kommen könnten? Dr. Daniel Norden nickte und schrieb der Patientin, die er eben untersucht hatte, ein Rezept aus. Wegen einer Lappalie würde ihn die gute Molly, wie er sie nannte, nicht stören. Und wenn Generaldirektor Grothe selbst anrief, brauchte er keinen falschen Alarm zu vermuten, wie bei dessen Frau, die jede Gelegenheit nützte, um ihn kommen zu lassen. Wenn Frau Grothe angerufen hätte, wäre Molly vorsichtig gewesen, denn sie kannte die Patientinnen sehr gut, die in ihrem Chef, den sie überaus schätzte, mehr den attraktiven Mann als den Arzt sahen. Ja, Molly kannte ihre Pappenheimer. Herr Grothe war völlig fertig, sagte sie zu Dr. Norden, als er seinen Arztkoffer ergriff und zur Tür eilte. Der Mann ist wahrhaft nicht zu beneiden. "Wie sieht es denn im Sprechzimmer aus?, fragte Daniel Norden ablenkend. Noch ein gutes halbes Dutzend, erwiderte Molly. Zwei Bestrahlungen. Das kann ich machen. Er war schon an der Tür und nickte. Die anderen müssen halt warten, Molly. Oder sie müssen wiederkommen. Wenn Herr Grothe selber anruft, brennt es. Mit seinem schnellen Wagen war er bald am Ziel, und es war tatsächlich kein falscher Alarm. Blinddarmentzündung, war die Diagnose, die Dr. Norden nach kurzer Untersuchung gestellt hatte. Warum haben Sie mich nicht früher gerufen?, fragte er vorwurfsvoll. Werner Grothe fuhr sich mit dem Taschentuch über die Stirn. Ich bin erst heute Morgen zurückgekommen. Meine Frau ist gestern verreist. Sie dachte wohl, dass es nur eine Magenverstimmung sei.
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Seit 1974 eilt die großartige Serie von Patricia Vandenberg von Spitzenwert zu Spitzenwert und ist dabei längst der meistgelesene Arztroman deutscher Sprache. Die Qualität dieser sympathischen Heldenfigur hat sich mit den Jahren durchgesetzt und ist als beliebteste Romanfigur überhaupt ein Vorbild in jeder Hinsicht. Dr. Daniel Norden war mit einigen Untersuchungsbefunden beschäftigt, die ihm einiges Kopfzerbrechen bereiteten, als Helga Moll, seine Sprechstundenhilfe, an seinen Schreibtisch trat. "Ist noch etwas, Molly?", fragte er freundlich. "Frau Hollenberg ist eben gekommen. Sie möchte nur ein Rezept. Sie sieht sehr elend aus." Dr. Norden sah Helga Moll geistesabwesend an. Die Untersuchungsbefunde, mit denen er sich gerade befasst hatte, bezogen sich auf eben diese Frau Hollenberg. Er fuhr sich mit der Hand über die Augen, als wolle er düstere Bilder wegwischen. "Einen Augenblick noch", sagte er heiser. Was hat er nur? dachte Helga Moll. Was mag ihn so sehr beschäftigen, dass er so geistesabwesend ist? Dr. Daniel Norden betrachtete die beiden Karten, die vor ihm lagen. Astrid Hollenberg, zweiundvierzig Jahre alt, Ehefrau des Bankdirektors Matthias Hollenberg, Mutter eines zweiundzwanzigjährigen Sohnes und einer zwanzigjährigenTochter, war noch nicht lange seine Patientin. Doch waren schon zwei Karten mit vielerlei Bemerkungen gefüllt. Vor vier Monaten hatte man ihn zum ersten Mal in das Haus des Bankdirektors gerufen, einem der schönsten Häuser weit und breit, da hatte Astrid Hollenberg eine schwere Grippe gehabt. Nein, jetzt hatte er keine Zeit mehr, dies alles zu überdenken. Schnell steckte er die Karten weg, damit Frau Hollenberg sie nicht zufällig sah. Gleich darauf betrat sie das Sprechzimmer. Vor vier Monaten war sie, trotz der Grippe, eine auffallend schöne Frau gewesen, jetzt war sie nur noch ein Schatten ihrer selbst, eher mager als schlank zu nennen, durchsichtig blass, die Augen tief umschattet.
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Seit 1974 eilt die großartige Serie von Patricia Vandenberg von Spitzenwert zu Spitzenwert und ist dabei längst der meistgelesene Arztroman deutscher Sprache. Die Qualität dieser sympathischen Heldenfigur hat sich mit den Jahren durchgesetzt und ist als beliebteste Romanfigur überhaupt ein Vorbild in jeder Hinsicht. Praxis Dr. Norden, meldete sich Felicitas Norden, als das Telefon läutete. Eine kleine Pause entstand, in der Helga Moll, Dr. Nordens Sprechstundenhilfe, eine aufgeregte Stimme durch den Draht schallen hörte. Ja, Frau von Rosen, ich verstehe, dass Sie besorgt sind. Falls mein Mann nicht sofort abkömmlich ist, werde ich kommen. Fee legte den Hörer auf und sah Molly, wie Helga Moll von allen genannt wurde, mit einem flüchtigen Lächeln an. Ein Hotelgast ist schwer erkrankt , erklärte sie. Frau von Rosen ist sehr aufgeregt, aber erbaut scheint sie nicht davon zu sein, dass ich in Vertretung meines Mannes kommen will. Es ist nicht einfach, die Frau eines vielbegehrten Arztes zu sein, Molly. "Sie machen das schon recht, Frau Doktor, sagte Molly im Tone höchster Anerkennung. Die Leut können sich halt noch nicht daran gewöhnen, dass es hier nun auch eine Frau Dr. Norden gibt. Herr Dr. Norden entließ gerade einen Patienten aus seinem Sprechzimmer. Das Wartezimmer war allerdings noch voll. Was gibt es denn, Fee?, fragte er in Eile. Pension Rosengarten. Ein Gast hat hohes Fieber. Frau von Rosen befürchtet Ansteckungsgefahr. Er ist vor ein paar Tagen aus Portugal gekommen. Da werde ich doch lieber selbst hinfahren. Mach du hier weiter, Liebes , sagte Dr. Daniel Norden. In Portugal ist doch Cholera aufgetreten. Na, hoffentlich ist es nicht so schlimm. Er holte schon seinen Koffer, nickte seinen Damen zu und verschwand.
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Seit 1974 eilt die großartige Serie von Patricia Vandenberg von Spitzenwert zu Spitzenwert und ist dabei längst der meistgelesene Arztroman deutscher Sprache. Die Qualität dieser sympathischen Heldenfigur hat sich mit den Jahren durchgesetzt und ist als beliebteste Romanfigur überhaupt ein Vorbild in jeder Hinsicht. Felicitas Norden träumte. Es war zuerst ein wunderschöner Traum. In duftige zartgrüne Schleier gehüllt, tanzte sie mit Daniel unter blühenden Bäumen. Um sie herum hatten Kinder einen Kreis gebildet. Ein kleines Mädchen hielt ihr eine Rose hin, doch bevor sie nach dieser greifen konnte, drängte sich ein großes Mädchen dazwischen und wollte etwas sagen. Dann läutete das Telefon. Das Telefon gehörte nicht in ihre Träume. Es stand auf ihrem Nachtschränkchen, immer griffbereit. Mechanisch griff Fee gleich danach. "Norden", meldete sie sich. "Bitte, bitte, kommen Sie. Meine Mutter ..." Die ferne junge Stimme erstickte in Schluchzen. "Wer spricht da?", fragte Fee nun gleich hellwach. "Saskia Boerden." Den Namen Boerden kannte Fee. "Ja, Dr. Norden kommt", sagte sie rasch. "Dr. Norden kommt", murmelte es neben ihr schlaftrunken. "Schnell, Danny, mit Frau Boerden ist etwas", sagte Fee laut. Wenn sie ihren Mann dem Schlummer entreißen musste, nannte sie ihn "Danny", damit ihm das Aufstehen wenigstens etwas versüßt wurde. Dr. Daniel Norden sprang mit beiden Beinen gleichzeitig aus dem Bett. "Wahrscheinlich wieder ein Herzanfall ", murmelte er und war in Windeseile angekleidet. Fee jedoch auch. "Ich komme mit, da war ein Kind am Telefon", sagte sie. "Ein Kind? Ich wüsste nicht, dass Frau Boerden ein Kind hat", sagte Daniel verwundert. "Saskia. Sie sagte :meine Mutter9. Es wäre ja fatal, wenn es noch eine Frau Boerden gäbe." "Zu meinen Patientinnen zählt nur eine", wurde sie von ihrem Mann beruhigt. "Ja, warum sollte sie kein Kind haben. Sie war bisher immer in der Praxis. Sie hat mich nie ins Haus geholt."
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Seit 1974 eilt die großartige Serie von Patricia Vandenberg von Spitzenwert zu Spitzenwert und ist dabei längst der meistgelesene Arztroman deutscher Sprache. Die Qualität dieser sympathischen Heldenfigur hat sich mit den Jahren durchgesetzt und ist als beliebteste Romanfigur überhaupt ein Vorbild in jeder Hinsicht. Dr. Daniel Norden legte nach einem kurzen Gespräch den Telefonhörer auf und wandte sich seinem Patienten zu. "Ich bin zu einem dringenden Fall gerufen worden, Herr Ackermann. Sind Sie einverstanden, dass wir die Blutsenkung übermorgen machen?" "Aber sicher, Herr Doktor. Ich habe ja Zeit." Der alte Herr zwinkerte freundlich. Er war immer freundlich, trotz seines schmerzhaften Leidens. Daniel Norden mochte ihn sehr. Er sagte schnell seiner Frau Fee Bescheid, die im Labor Röntgenaufnahmen auswertete. "Ich muss zu Detloff, Fee. Er hat wieder einen schweren Herzanfall. Kannst du die Stellung allein halten? Das hier hat Zeit." "Ich werde mir Mühe geben, den Herrn Doktor zu ersetzen", erwiderte Fee mit einem bezaubernden Lächeln, bekam einen zärtlichen Kuss und begab sich ins Sprechzimmer. Helga Moll, die Sprechstundenhilfe, war heute auch nicht da. Sie hatte eine so schwere Erkältung, dass sie von ihrem Chef ein paar Tage Bettruhe verordnet bekommen hatte. Es war Grippezeit, und so kamen weniger Patienten in die Sprechstunde. Dafür aber mussten mehr Hausbesuche gemacht werden. Wenn es jetzt auch nicht mehr ganz so schlimm war wie am Anfang, als Fee als junge Ehefrau mit in die Praxis ihres Mannes eingestiegen war, gab es doch immer noch Patienten, vor allem Patientinnen, die nur von Dr. Norden behandelt werden wollten. Dr. Daniel Norden war inzwischen eilends zu dem Haus des Bankiers Gottfried Detloff gefahren, der einer seiner schwierigsten und ungeduldigs - ten Patienten war und in keiner Weise seinem Vornamen Ehre machte. Friedlich war er nie, und gottergeben würde er nie werden. Fluchen konnte er wie ein Stallknecht, aber heute war ihm das vergangen.
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Seit 1974 eilt die großartige Serie von Patricia Vandenberg von Spitzenwert zu Spitzenwert und ist dabei längst der meistgelesene Arztroman deutscher Sprache. Die Qualität dieser sympathischen Heldenfigur hat sich mit den Jahren durchgesetzt und ist als beliebteste Romanfigur überhaupt ein Vorbild in jeder Hinsicht. Dr. Daniel Norden war nicht abergläubisch, aber diesen Freitag, den Dreizehnten, würde er nicht so schnell vergessen. Um fünf Uhr morgens hatte das Telefon ihn aus dem Schlaf gerissen. Eine aufgeregte Männerstimme redete auf ihn ein: "Herr Doktor, schnell, meine Frau, sie verblutet, o mein Gott, und das Kind ..." "Ihr Name", sagte Dr. Norden, "so sagen Sie doch Ihren Namen, Mann." "Fichte, Lohenstraße sieben, ich war schon bei Ihnen." "Ich komme", sagte Daniel Norden, und bevor seine Frau noch richtig begriffen hatte, war er schon in seinem Anzug und an der Tür. "Fichte, Lohenstraße sieben", rief er ihr zu. "Verständige die Klinik, Fee, für alle Fälle." Felicitas Norden war sofort hellwach. Bei einem Notfall konnte Daniel keine langen Erklärungen abgeben. Während sie sein Auto wegfahren hörte, rief sie schon die Behnisch-Klinik an. Fichte, dachte Dr. Norden indessen. Lohenstraße. Ja, das war der Neubau, der vor vier Wochen bezogen worden war. Beim Einzug war einem jungen Mann die Hand gequetscht worden. Joachim Fichte hieß er. Jetzt konnte Dr. Norden sich erinnern. Cellist war er, und eine gequetschte Hand konnte für ihn den Verlust der Existenz bedeuten. Nun, sie hatten die Hand wieder schön in Ordnung gebracht. Es war nicht so schlimm gewesen, wie es ausgesehen hatte. Was an diesem Morgen geschehen war, schien bedeutend schlimmer zu sein. Dr. Norden war schnell am Ziel. Er läutete Sturm, stürzte in den Lift, dann durch eine offenstehende Tür, sah eine junge Frau im Bett in einer Blutlache liegen und darin ein noch nicht abgenabeltes Kind. Die Frage zu stellen, warum Joachim Fichte nicht sofort die Ambulanz angerufen hatte, war müßig.
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Seit 1974 eilt die großartige Serie von Patricia Vandenberg von Spitzenwert zu Spitzenwert und ist dabei längst der meistgelesene Arztroman deutscher Sprache. Die Qualität dieser sympathischen Heldenfigur hat sich mit den Jahren durchgesetzt und ist als beliebteste Romanfigur überhaupt ein Vorbild in jeder Hinsicht. Dr. Daniel Norden und seine Frau Fee hatten ein sonniges, frohes Wochenende im Kreise der Familie auf der Insel der Hoffnung verbracht. Es war beschlossen gewesen, dass Fee noch die Woche über hierbleiben sollte, da nun der letzte Monat ihrer Schwangerschaft anbrach. Als sehr früh am Montagmorgen der Wecker klingelte, war sie jedoch wieder anderen Sinnes geworden. "Ich komme mit dir, Dan", flüsterte sie. "Nein, du bleibst hier", erklärte er kategorisch. "Du lässt dich verwöhnen, Feelein. So war es abgemacht und dabei bleibt es." "Ich werde aber ganz schreckliche Sehnsucht nach dir haben." "Wir werden jeden Morgen und jeden Abend telefonieren, mein Liebes, und dazwischen würde ich für dich zu Hause auch kaum Zeit haben. Hier kannst du Sauerstoff tanken noch und noch. Es ist mir wirklich lieber, wenn du bei dem grässlichen Wetter nicht in der Stadt bist." "Es ist aber schönes Wetter", widersprach Fee. "Hier ja, aber hör mal, was der Rundfunk über München berichtet. Dort macht sich der Föhn so narrisch bemerkbar, dass die Menschen kaum noch Luft bekommen. Die Krankenhäuser können die Herzkranken schon gar nicht mehr unterbringen. Du willst doch nicht, dass ich mich um dich auch noch sorgen muss, Liebstes." "Mir geht es aber blendend", entgegnete Fee. "Hier geht es dir blendend, und darüber bin ich sehr froh. Am Freitag, bevor wir wegfuhren, ging es dir gar nicht so gut, wenn ich dich daran erinnern darf." "So eine ganz kleine vorübergehende Schwäche wird sich eine werdende Mutter doch mal leisten dürfen", begehrte Fee auf. Fast hätte Daniel ihrem bittenden Blick nicht mehr widerstehen können, aber da kam ihm sein Schwiegervater zu Hilfe.
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Seit 1974 eilt die großartige Serie von Patricia Vandenberg von Spitzenwert zu Spitzenwert und ist dabei längst der meistgelesene Arztroman deutscher Sprache. Die Qualität dieser sympathischen Heldenfigur hat sich mit den Jahren durchgesetzt und ist als beliebteste Romanfigur überhaupt ein Vorbild in jeder Hinsicht. So, Evi, das hätten wir, sagte Dr. Daniel Norden zu dem kleinen Mädchen, das vor ihm auf dem Stuhl saß. Tut es noch weh? Die Kleine betrachtete ihren verbundenen Finger. Ein bisschen nur. Was sage ich denn Mami? Wenn ich sage, dass Baffy mich gebissen hat, bringt sie ihn wieder weg, aber er wollte ja gar nicht beißen, Onkel Doktor. Er wollte nur spielen, und da hat er ein bisschen zugezwickt. Baffy ist noch so klein. Er versteht es doch nicht. Aber Evis Mutter, Frau Bernau, war leicht erregbar, und wie Dr. Norden wusste, war sie ohnehin dagegen gewesen, dass Evi von ihrem Vater einen Hund zum Geburtstag bekam. Wie sollte man ihr erklären, dass Baffy gar nicht beißen wollte? Baffy war ein kleiner Rauhaardackel und frech, wie die meisten seiner Rasse. Er hatte es sich auf Mollys Schoß bequem gemacht, während Evi im Sprechzimmer war. Molly, mit vollem Namen Helga Moll und alles andere als mollig, Dr. Nordens Sprechstundenhilfe, liebte Kinder und Hunde und überhaupt alle Tiere, von Schlangen und stechenden Insekten abgesehen. Gegen Insekten war sie allergisch, Schlangen waren für sie die Verkörperung der Falschheit. Schließlich war es eine Schlange gewesen, die Eva verführt hatte, von dem Apfel zu essen, und das hatte der Menschheit dann das ewige Paradies gekostet. Molly, eine durch und durch romantische Natur, gab nicht etwa Eva die Schuld an diesem traurigen Ereignis, sondern dieser falschen Schlange. Frauen waren nun mal bestechlich. Damals war es ein schöner rotbackiger Apfel gewesen und heutzutage waren es halt verlockende Schaufensterauslagen, bei denen man schwach werden konnte.
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Seit 1974 eilt die großartige Serie von Patricia Vandenberg von Spitzenwert zu Spitzenwert und ist dabei längst der meistgelesene Arztroman deutscher Sprache. Die Qualität dieser sympathischen Heldenfigur hat sich mit den Jahren durchgesetzt und ist als beliebteste Romanfigur überhaupt ein Vorbild in jeder Hinsicht. Es war ein kühler Frühlingsabend gewesen, als Dr. Daniel Norden zum ersten Mal in das Haus des Großindus triellen Cecil von Jendrik gerufen wurde. Ein Frühlingsabend des vergangenen Jahres. Dr. Norden war noch nicht mit seiner bezaubernden Fee verheiratet gewesen, und es hatte noch keinen kleinen Danny Norden gegeben. Vieles war im Leben des Arztes seither geschehen, aber an Cecil von Jendrik war er von Zeit zu Zeit erinnert worden. Daniel Norden hatte schon bei seinem damaligen Besuch festgestellt, dass sein Patient ein vom Tode gezeichneter Mann gewesen war. Er hatte mit Leonie von Jendrik, der Mutter des Kranken, darüber gesprochen. Sie war eine sehr steife, betont distanzierte Frau, hager, streng und eisig. Sie hatte sehr abweisend und sarkastisch reagiert, und Daniel Norden hatte nicht geglaubt, dass er noch einmal in diese großartige, kostbar eingerichtete Villa gerufen würde. Nach vier Monaten war das dann doch der Fall gewesen. Cecil von Jendriks Leiden hatte sich verschlimmert. Er litt unsagbare Schmerzen und musste in die Klinik gebracht werden. So lernte auch Dr. Dieter Behnisch, der Kollege und Freund von Dr. Norden, den Industriellen kennen. Dr. Behnisch unterhielt sich eingehend mit Daniel über diesen schweren Fall. Er gab nach einem Klinikaufenthalt von acht Wochen dem Patienten noch eine Überlebenschance für höchstens sechs Monate. Doch Cecil von Jendrik fühlte sich angeblich wohl, als er aus der Klinik entlassen wurde, und Daniel wurde von Frau von Jendrik als "Quaksalber" bezeichnet. Allerdings erfuhr er nichts davon, sonst wäre er weitere zwei Monate später nicht nochmals in dieses Haus gegangen.
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Seit 1974 eilt die großartige Serie von Patricia Vandenberg von Spitzenwert zu Spitzenwert und ist dabei längst der meistgelesene Arztroman deutscher Sprache. Die Qualität dieser sympathischen Heldenfigur hat sich mit den Jahren durchgesetzt und ist als beliebteste Romanfigur überhaupt ein Vorbild in jeder Hinsicht. Dr. Daniel Norden freute sich auf einen gemütlichen Abend mit seiner Frau Fee. Sein kleiner Sohn Danny, der seine Eltern ein paar Nächte in Atem gehalten hatte, weil er anscheinend den ersten Zahn bekam, war heute wieder friedlich. Nach neun Uhr war Dr. Norden von seinem letzten Krankenbesuch zurückgekommen. Es war scheußliches, nasskaltes Wetter, und deshalb erwartete Fee ihren Mann mit einem heißen, duftenden Punsch. Doch kaum hatte er einen Schluck getrunken, als das Telefon läutete. Fee bekam gleich ganz traurige Augen, als sie Nora Wernfrieds erregte Stimme vernahm, die einen Hilfeschrei durch den Draht schickte. Sie kannte Nora Wernfried, die ehemalige große Schauspielerin, die nach einem schweren Unfall der Bühne Adieu sagen musste und dann eine Schauspielschule gründete. Gewiss neigte die alte Dame zur Theatralik, und sie hatte auch tausend Wehwehchen, wenn sie sich einsam fühlte, aber irgendwie hatte Fee jetzt das Gefühl, dass sie sehr schnell Hilfe brauchte. Also war es nichts mit dem gemütlichen Abend. Das Gewissen trieb Dr. Daniel Norden schnell hinaus zu der alten Villa am Kanal. Er war den Weg oft gefahren, jede Woche mindestens einmal, wenn nicht öfter, denn Nora Wernfried beherbergte in ihrem Hause auch einige ihrer Schüler. Finanziell konnte sie es sich leisten, auch Mäzenin zu sein, wenn sie ein besonderes Talent zu entdecken geglaubt hatte. Ein junges Mädchen erwartete ihn schon an der Tür, ein zierliches Ding mit blassem Gesicht, das allein durch übergroße, weit auseinanderstehende Augen lebte. "Nora geht es sehr schlecht", sagte sie leise. "Wir kennen uns schon, Dr. Norden. Ich bin Manja Scholow." Ja, er kannte sie.
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Seit 1974 eilt die großartige Serie von Patricia Vandenberg von Spitzenwert zu Spitzenwert und ist dabei längst der meistgelesene Arztroman deutscher Sprache. Die Qualität dieser sympathischen Heldenfigur hat sich mit den Jahren durchgesetzt und ist als beliebteste Romanfigur überhaupt ein Vorbild in jeder Hinsicht. Dr. Daniel Norden legte seiner Frau das weiße Nerzjäckchen um die Schultern. "Jetzt müssen wir aber wirklich aufbrechen, Liebes", sagte er leise. Fee lauschte noch zum Kinderzimmer hinüber. "Hoffentlich wacht Danny nicht auf, sonst schaukelt ihn Lenchen wieder stundenlang, und morgen ist er dann wieder grantig", sagte sie leise. Daniel Norden zog leise die Tür ins Schloss. "Dann wird die zärtliche Mami dafür sorgen, dass er nicht lange grantig ist", sagte er lächelnd. "Deine theoretischen Erziehungsmethoden waren auch besser als die praktischen, Feelein." "Er ist ja so süß, wenn er brabbelt", sagte Fee. "Ich könnte ihm stundenlang zuschauen und zuhören." Und sie trennte sich auch abends ungern von dem nun sechs Monate jungen Danny. Allerdings bedurfte es auch eines besonderen Anlasses, um Dr. Daniel Norden aus dem Hause zu locken. An diesem Abend war es der Empfang bei Professor Westholt, der seinen sechzigsten Geburtstag feierte. Fee wusste, dass ihr Mann den berühmten Herzspezialisten zutiefst bewunderte. Sie wusste auch, dass Professor Westholt jeden Rummel verabscheute und aus dem festlichen Anlass nur jene um sich versammeln wollte, die er menschlich schätzte. Sie hatte Professor Westholt noch nicht persönlich kennengelernt. Einmal hatte sie auf einem Kongress einen Vortrag von ihm gehört, von dem sie sehr beeindruckt gewesen war, und sie hatte sich sehr gefreut, als sie die Einladung zu dem Geburtstagsempfang bekommen hatten. Daniels Vater, Dr. Friedrich Norden, hatte eine Zeit eng mit dem Professor zusammengearbeitet, und die Sympathie, die diese beiden klugen Ärzte verbunden hatte, übertrug Professor Westholt später auch auf Daniel.
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Seit 1974 eilt die großartige Serie von Patricia Vandenberg von Spitzenwert zu Spitzenwert und ist dabei längst der meistgelesene Arztroman deutscher Sprache. Die Qualität dieser sympathischen Heldenfigur hat sich mit den Jahren durchgesetzt und ist als beliebteste Romanfigur überhaupt ein Vorbild in jeder Hinsicht. Es war ein kühler, windiger Morgen. Zwanzig Minuten vor acht Uhr trat Dr. Daniel Norden aus einem Miethaus auf die Straße. Kinder strebten in kleinen und größeren Gruppen zur Schule. Dr. Norden hatte schon eine schwere Stunde hinter sich. Die alte Frau Petruschke hatte ihre gütigen Augen für immer geschlossen. Sie war eine seiner treuesten Patientinnen gewesen, und mit ihren letzten Worten hatte sie ihm gedankt und ihm viel Glück für die Zukunft gewünscht. Als er seinen Wagen besteigen wollte, raste ein grünes Mofa knapp an ihm vorbei. Er sah nur flüchtig die Gestalt eines mageren halbwüchsigen Jungen, dann war der schon seinen Blicken entschwunden, als wäre der Teufel hinter ihm her. Da kann man reden, was man will, da kann man sie belehren, diese jungen "Helden", ging es ihm durch den Sinn. Es nützt alles nichts. So oder so müssen sie ihre Aggressionen abbauen. Dr. Daniel Norden dachte immer menschlich, doch plötzlich hörte er eine laute drohende Stimme, die seine Aufmerksamkeit weckte. "Du Diebin, du falsches kleines Biest, endlich habe ich dich ertappt", brüllte eine raue Männerstimme aus dem Lebensmittelgeschäft, das seit kurzem "Supermarkt" hieß. "Scher dich zum Teufel", schrie die Stimme weiter. "Geh mir aus den Augen!", Und er sah einen grobschlächtigen Mann, der ein dürres junges Mädchen vor sich her trieb und diesem Ohrfeigen versetzte. So was konnte nun den guten Dr. Norden doch in Rage bringen, was immer auch der Anlass zu solcher Tat sein mochte. Das Mädchen taumelte vorwärts, knickte zusammen und fiel fast vor seine Füße. Er riss es empor und zurück, sonst wäre es noch von einem Auto gestreift worden.
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Seit 1974 eilt die großartige Serie von Patricia Vandenberg von Spitzenwert zu Spitzenwert und ist dabei längst der meistgelesene Arztroman deutscher Sprache. Die Qualität dieser sympathischen Heldenfigur hat sich mit den Jahren durchgesetzt und ist als beliebteste Romanfigur überhaupt ein Vorbild in jeder Hinsicht. Es war zwölf Uhr mittags, und ausnahmsweise war Dr. Norden einmal pünktlich mit seiner Sprechstunde fertig geworden. Seine Sprechstundenhilfe Helga Moll, genannt Molly, war schon im Gehen begriffen, als das Telefon läutete. Eine aufgeregte Frauenstimme tönte an Dr. Nordens Ohr, als er den Hörer aufgenommen und Molly gewinkt hatte, dass sie sich ruhig auf den Weg machen könne. "Herr Doktor, kommen Sie bitte schnell", sagte die Stimme. "Anja, meine Kleine, blutet so schrecklich." Dr. Norden wusste, dass manche Patienten in der Aufregung vergaßen, ihren Namen zu nennen, aber diese Stimme war ihm zudem gänzlich unbekannt. "Name und Adresse bitte", bat er rasch. "Reuter, Tulpenstraße 10", kam überstürzt die Antwort. "Ich komme sofort." Dr. Norden griff nach seinem Koffer. Molly hatte doch noch an der Tür gewartet. "Tulpenstraße 10, gibt's die Nummer überhaupt? ", murmelte er vor sich hin. Er hatte ein paar Patienten in dieser Straße, die nicht weit entfernt war. "Da wird viel gebaut", sagte Molly. Dr. Norden beeilte sich. In wenigen Minuten stand er vor einem ganz neuen Doppelhaus. Als er das letzte Mal in dieser Straße einen Krankenbesuch gemacht hatte, war es noch im Rohbau gewesen, und jetzt war nur die eine Hälfte bezogen. Die Hausnummer war schon angebracht, der Name noch nicht. Aber er wurde von einem etwa zehnjährigen Mädchen bereits erwartet. "Es ist meine kleine Schwester", sagte sie aufgeregt. "Mami ist bei ihr. Sie ist gefallen." Das kleine Mädchen hatte fürchterlich geblutet, aber Dr. Norden konnte rasch feststellen, dass es halb so schlimm war, wie es aussah. Anja hatte sich beim Sturz von der Terrassentreppe die Mundschleimhaut durchgebissen.
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Seit 1974 eilt die großartige Serie von Patricia Vandenberg von Spitzenwert zu Spitzenwert und ist dabei längst der meistgelesene Arztroman deutscher Sprache. Die Qualität dieser sympathischen Heldenfigur hat sich mit den Jahren durchgesetzt und ist als beliebteste Romanfigur überhaupt ein Vorbild in jeder Hinsicht. Herr Doktor, was soll ich denn nur machen, wenn Sie nicht da sind?, jammerte Frau Krollmann. Wer soll mir denn meine Spritzen geben? Solche und ähnliche Worte hatte Dr. Daniel Norden während der letzten Tage oft zu hören bekommen, und er hatte immer wieder geduldig die gleiche Antwort gegeben. Dr. Ziemann wird das genauso gut machen, Frau Krollmann. Ich werde Sie nachher gleich mit ihm bekannt machen. Dr. Norden und seine Frau Fee wollten endlich einmal richtig Urlaub machen, und es war längst beschlossen, dass der erste Geburtstag ihres Söhnchens im Familienkreis auf der Insel der Hoffnung gefeiert werden sollte. Die Anhänglichkeit seiner Patienten in allen Ehren, das hatte auch sein Schwiegervater Dr. Cornelius gemeint, aber denen war auch nicht gedient, wenn dann Daniel eines Tages mal zusammenklappte. Er hatte mit einer verschleppten Erkältung zu kämpfen, die er immer wieder mit Medikamenten unterdrückt hatte, doch nun fühlte er sich selbst urlaubsreif. Nur immer mal ein verlängertes Wochenende, damit war es nicht abgetan. Er hatte nun auch in Dr. Werner Ziemann einen Vertreter gefunden, dem er vertraute. Das war heutzutage gar nicht mehr so einfach, denn meist sprachen sich die Ärzte untereinander ab mit ihrer Urlaubseinteilung. Doch hier in dem Neubauviertel war das nicht so einfach. Weit und breit war Dr. Norden der einzige Arzt für Allgemeinmedizin. Die anderen waren Fachärzte, die nur in Notfällen mal Hausbesuche machten. Ja, eigentlich war der junge Dr. Norden so gesehen ein altmodischer Arzt, immer zu erreichen, immer und zu jeder Stunde zur Stelle, wenn man ihn brauchte.
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Seit 1974 eilt die großartige Serie von Patricia Vandenberg von Spitzenwert zu Spitzenwert und ist dabei längst der meistgelesene Arztroman deutscher Sprache. Die Qualität dieser sympathischen Heldenfigur hat sich mit den Jahren durchgesetzt und ist als beliebteste Romanfigur überhaupt ein Vorbild in jeder Hinsicht. Es war Samstagmorgen, und Dr. Daniel Norden hoffte innerlich auf ein ausgedehntes, ganz geruhsames Frühstück, da er wirklich eine sehr anstrengende Woche hinter sich hatte. Endlich wollte er auch mal wieder die Zeitung lesen, um sich zu informieren, was sich so in der Welt tat. So erfreulich war das allerdings nicht! Seine Frau Fee hatte die Post hereingeholt. Die interessierte Daniel schon gar nicht, weil er mit Freunden und vor allem mit der übrigen Familie nur telefonische Kontakte pflegte. Fee bekam ab und zu Post von alten Freundinnen, und er gönnte es ihr, dass sie sich darüber freute. Auch an diesem Morgen konnte Fee einen Brief von ihrer englischen Freundin Dorrit in Empfang nehmen, aber ein sehr vornehm aussehender Büttenumschlag interessierte sie augenblicklich noch mehr. Er war schon so konventionell adressiert, dass sie stutzig wurde. "Herrn Dr. med. Daniel Norden und Frau Gemahlin", las sie laut, aber Daniel reagierte gar nicht "Ich möchte wissen, wie das noch weitergehen soll", knurrte er. "Man kann nicht mal mehr in eine Bank gehen, um sein Geld abzuheben, ohne Gefahr zu laufen, als Geisel genommen zu werden. Untersteh dich und gehe allein auf die Bank, Fee." "Ich mache doch alles schriftlich", sagte Fee, "aber hör doch mal zu, mein Schatz. Was soll das bedeuten?" "Was?", fragte Daniel, die Zeitung senkend. Fee hielt eine Büttenkarte in der Hand und las: Max Emanuel Baron von Hahn gibt sich die Ehre, Herrn Dr. Daniel Norden und seine Frau Gemahlin anlässlich seines siebzigsten Geburtstages zum Galaabend zu laden. Daniel starrte seine bezaubernde Frau an. "Kenne ich nicht, Feelein, das muss ein Irrtum sein."
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Seit 1974 eilt die großartige Serie von Patricia Vandenberg von Spitzenwert zu Spitzenwert und ist dabei längst der meistgelesene Arztroman deutscher Sprache. Die Qualität dieser sympathischen Heldenfigur hat sich mit den Jahren durchgesetzt und ist als beliebteste Romanfigur überhaupt ein Vorbild in jeder Hinsicht. Billie, Dr. Nordens Sprechstundenhilfe, legte mit unwilliger Miene den Telefonhörer auf. Es war nicht darum, weil der letzte Patient gerade gegangen war und die Mittagspause beginnen sollte. "Die Nichte von Frau Höchstetter hat schon einen komischen Ton an sich", sagte sie zu Dr. Norden. "Sie verlangt, dass Frau Höchstetter sofort ins Krankenhaus gebracht wird." "Ich werde gleich mal hinfahren", sagte Dr. Daniel Norden. Amanda Höchstetter war eine alte Dame, die öfter mal an Gallenkoliken litt, sich aber gegen eine Operation sträubte. Meistens erholte sie sich auch sehr rasch. Dr. Norden mochte die alte Dame gern. Sie war ein lieber Mensch und an allem interessiert. Sie gehörte auch nicht zu den Patientinnen, die ihn wegen jeder Kleinigkeit beanspruchte. Eigentlich war er froh gewesen, dass ihre Nichte zur Betreuung gekommen war, denn es war schon möglich, dass die alte Dame mal einen Schwächeanfall erlitt und dann niemand in der Wohnung war. Zu ihm war Irene Höchstetter außerordentlich freundlich gewesen, aber für manche Leute war eine Sprechstundenhilfe nur eine untergeordnete Angestellte, die man nicht höflich zu behandeln brauchte. "Sagen Sie meiner Frau bitte Bescheid, Billie", rief er ihr noch zu, dann eilte er davon. Frau Höchstetter wohnte nur ein paar Straßen weiter in einem der Häuser, die schon in der Gründerzeit erbaut waren, aber es sah in keiner Weise vernachlässigt aus. Es war sogar ganz frisch getüncht, und das Holzwerk war gebeizt. Irene Höchstetter öffnete ihm die Tür. Hochrot war ihr Gesicht, und ihre Stimme klang aufgeregt. "Sie dreht durch, Herr Doktor. Ich halte das nicht mehr aus. Sie muss jetzt endlich ins Krankenhaus."
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Seit 1974 eilt die großartige Serie von Patricia Vandenberg von Spitzenwert zu Spitzenwert und ist dabei längst der meistgelesene Arztroman deutscher Sprache. Die Qualität dieser sympathischen Heldenfigur hat sich mit den Jahren durchgesetzt und ist als beliebteste Romanfigur überhaupt ein Vorbild in jeder Hinsicht. Gerade wollte sich Dr. Daniel Norden auf den Weg zur Praxis machen, da läutete das Telefon. Fee Norden hob schnell den Hörer ab. "Ein Notfall, Daniel", rief sie ihrem Mann zu. "Ganz in der Nähe. Wiesenstraße 12. Der Name ist Lauterer. Anscheinend Angina pectoris!" Das war nun eine schwierige Sache. Dr. Norden kannte den Namen nicht, und in seiner Praxis sollte pünktlich um acht Uhr der Betrieb beginnen. Aber ein Notfall war ein Notfall, und da wurde nicht lange gefragt. "Lauterer, Wiesenstraße 12", wiederholte er. "Gleich zwei Straßen weiter!", rief Fee ihm zu. Sie wusste schon besser Bescheid mit den Straßen, obgleich sie erst ein paar Wochen hier wohnten. Die Praxis lag in einem anderen Viertel, und dort hatte Dr. Norden immer noch die meisten Patienten. Wiesenstraße 12 war leicht gefunden. Es war ein hübsches, kleines, rosenumranktes Haus. Ein aufgeregter Mann mittleren Alters empfing ihn. "Meine Frau", stammelte er, "meine Frau, sie ist einfach vom Stuhl gefallen. " Dr. Norden fragte nicht lange. Er eilte dem Mann nach in ein Schlafzimmer, das mit hellen Schleiflackmöbeln eingerichtet war. Florentinischer Stil, aber das nahm er nur im Unterbewusstsein zur Kenntnis. Er hatte früher mal eine Patientin gehabt, die ihn sehr eingehend über diesen Stil aufgeklärt hatte. Seine ganze Aufmerksamkeit galt der Frau, die wie tot auf dem Bett lag. Er fühlte den Puls. In den Armen war kaum noch Blut. In aller Eile zog er eine Injektion auf und hörte dabei nicht auf die erregten Fragen, die der Mann stellte. Hier war höchste, allerhöchste Eile geboten, das wusste er. Minuten, sogar Sekunden konnten entscheidend sein.
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Seit 1974 eilt die großartige Serie von Patricia Vandenberg von Spitzenwert zu Spitzenwert und ist dabei längst der meistgelesene Arztroman deutscher Sprache. Die Qualität dieser sympathischen Heldenfigur hat sich mit den Jahren durchgesetzt und ist als beliebteste Romanfigur überhaupt ein Vorbild in jeder Hinsicht. Vorsichtig ließ Dr. Norden die feine Injektionsnadel in die Armvene der jungen Frau gleiten, die blass und erschöpft vor ihm saß. Ingrid Grunke hatte die Augen geschlossen und die Lippen fest aufeinandergepresst. "So, für heute hätten wir es wieder ", sagte Dr. Norden. Sie wollte gleich aufspringen, aber Dr. Norden drückte sie sanft auf den Stuhl zurück. "Mit den Aufbauspritzen allein ist es nicht getan, Frau Grunke. Sie müssen sich etwas mehr schonen. Können Sie denn nicht mal ein paar Wochen ausspannen?" Er kannte die Patientin sehr genau. Nach fünfjähriger Ehe hatte Ingrid Grunke vor einem knappen halben Jahr endlich das ersehnte Kind bekommen. Aber die Geburt war schwer gewesen, und sie hatte sich davon noch immer nicht erholt. Dr. Norden wusste, dass Ingrid Grunke noch als Graphikerin arbeitete, zwar zu Hause, aber anscheinend doch sehr intensiv. Er verstand das nicht ganz, denn Hans Grunke musste als Geschäftsführer in einem Speiselokal sehr gut verdienen. Ingrid Grunke war eine schweigsame Frau. Über ihren Mann und ihre Ehe hatte sie nie gesprochen, aber heute brach es doch aus ihr heraus. "Ich muss doch arbeiten. Mein Mann ...", sie geriet ins Stocken und senkte den Blick, "er hat sich übernommen. Der teure Wagen und auch sonst." Sie sprach sich darüber nicht weiter aus. Ihre Lippen bebten, und ihre schlanken, sehr schönen Hände zerknüllten das Taschentuch. "Ich dachte, es würde alles wieder besser werden durch das Kind", fuhr sie leise fort. "Ja, vielleicht, wenn es ein Junge geworden wäre. Was soll ich Sie auch noch mit meinen Privatangelegenheiten belästigen."
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Seit 1974 eilt die großartige Serie von Patricia Vandenberg von Spitzenwert zu Spitzenwert und ist dabei längst der meistgelesene Arztroman deutscher Sprache. Die Qualität dieser sympathischen Heldenfigur hat sich mit den Jahren durchgesetzt und ist als beliebteste Romanfigur überhaupt ein Vorbild in jeder Hinsicht. Das ist ja interessant, sagte Fee Norden hinter ihrer Zeitung hervor. Hör mal zu, Daniel. Daniel Norden spielte mit seinem Söhnchen Danny und der neuen Holz - eisenbahn, die er von seinem Opi bekommen hatte, und die deshalb Opi- Bahn von ihm genannt wurde. Da durfte nur Fee stören. Was gibt es Neues?, fragte Daniel. Ein Sanatorium. "Meinetwegen, erwiderte Daniel. Die Insel ist völlig ausgebucht. Aber die Annonce haben sie aus unserem Prospekt geklaut, sagte Fee. Nur ein bisschen umgewandelt. Dagegen kann man auch nichts machen, Schätzchen, sagte Daniel. Er ließ sich davon jedenfalls nicht aus der Ruhe bringen, auch dann nicht, als Fee vorlas: Sanatorium Rosengarten, kein Sanatorium im üblichen Sinn. In luxuriöser, gelockerter Atmosphäre ... Luxuriös steht in unserem Prospekt nicht, fiel ihr Daniel ins Wort. Na ja, ein paar extrafeine Hinweise sind eingefügt, aber anscheinend wollen sie es genauso aufziehen wie unsere Insel der Hoffnung. Daniel wollte nun doch selber lesen. Er runzelte ein klein wenig die Stirn. Ach was, schlossartiges Anwesen, das haben wir nicht zu bieten, und nur Privatpatienten nehmen wir auch nicht auf. Von einem Dr. Gaspar haben wir auch noch nie etwas gehört, sagte Fee. Wir haben noch von vielen Ärzten nichts gehört, mein Liebes, und Konkurrenz brauchen wir doch wahrhaftig nicht zu fürchten. Es liegt aber nur gut hundertfünfzig Kilometer von der Insel entfernt, und da müsste Paps doch eigentlich Wind davon bekommen haben, erklärte Fee beharrlich. Es scheint ja erst ganz neu eingerichtet zu sein, meinte Daniel. Lassen wir das doch, Feelein. Danny begann auch schon zu meutern.
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