340645
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(dtv ; 11308)
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1962 erschien der groteske Roman Die Merowinger oder Die totale Familie, der mit seinen skurrilen Figuren und seinen Gewaltdarstellungen zwar die Kritiker vor Probleme stellte – so gar nicht schien das Buch zu Doderers anderen Werken zu passen –, sich aber sehr gut verkaufte. Doderer, der während seiner Zeit am Institut für Österreichische Geschichtsforschung im Fachbereich spätmittelalterliche Quellenkunde eine Arbeit zum Thema Die Abtwahlformel in den Herrscherurkunden bis zum 10. Jahrhundert verfasst hatte, ging bei diesem Roman seiner Vorliebe für die Historie nach. Darin versucht der kleingewachsene, zu explosiven Wutausbrüchen neigende, jedoch mit einer „das gewöhnliche Maß weit übersteigenden Manneskraft“ gerüstete Freiherr Childerich III. von Bartenbruch dank ausgeklügelter Heiratspolitik sein eigener Vater, Großvater, Schwiegervater und Schwiegersohn zu werden. Der Romanheld trägt den gleichen Namen wie der letzte Merowinger-König und erduldet auch annähernd dessen Schicksal, indem er von seinem Majordomus, dem Grafen Pippin von Landes-Landen, entmachtet wird. In einem zweiten Handlungsstrang beschreibt Doderer das Umfeld des Psychiaters Professor Horn, der die Wutausbrüche seiner Patienten, unter ihnen Childerich III., durch ein aberwitziges Ritual („Application von Paukenschlögeln“) therapiert. (Wikipedia)
Availability:
Biblioteka Austriacka
There are copies available to loan: sygn. A 795, 23053 mg (2 egz.)
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