340645
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Unübersehbar befindet sich Europa in einer Epoche des Umbruchs, und das ist ohne Frage für viele Länder Anlaß, nach ihrem Selbstverständnis zu fragen. Für Österreich gilt das in besonderem Maße: Es ist seit diesem Jahr Mitglied der Europäischen Union und feiert heuer den fünfzigsten Jahrestag der Gründung der Zweiten Republik. Darüber hinaus werden die Milleniums-feiern 1996 Gelegenheit zu — hoffentlich klug genutzter — Selbstdarstellung geben. Grund genug also, die Nachdenkenden dieses Landes einzuladen, zu sagen, was und wie sie über Österreich denken. Das Spektrum derer, die der Aufforderung nachgekommen sind, umfaßt Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft, und sie tun es auf die unterschiedlichste Weise: ernst und persönlich, freundlich und polemisch, nostalgisch und zukunftsorientiert, literarisch, wissenschaftlich. Daß die kritischen und also selbstkritischen Äußerungen die optimistischen überwiegen, gehört dabei zur Natur der Sache: es geschieht zum Vorteil des Lesers. Österreich ist nicht gleich Österreich. Wir tun immer nur so, als ob - als würden wir von ein und demselben Österreich reden oder schreiben. In Wirklichkeit ist alles ganz anders. Anton Pelinka
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Biblioteka Austriacka
There are copies available to loan: sygn. 943.6 "1945-" (1 egz.)
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