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Novalis Gedichte sind tiefe und lichte Zeugnisse einer Geisteserotik. Denn an nichts litt dieser Dichter mehr als an der Vorstellung, getrennt zu sein, der Vereinigung entfremdet. Getrennt von der kindlichen, frh verstorbenen Geliebten Sophie von Khn. Vereinigt mit dem Geist der Verstorbenen. Entfremdet durch kritische Einsicht in die wahren Verhltnisse. Seine Hymnen an die Nacht sind Gesnge an die Nachtbraut. Seine inneren Sayten hatte Novalis in die Nacht gestellt wie die olsharfe in den Wind. Und was erklang? Wehmut und Hoffnung auf eine Brautnacht mit der Nachtbraut, die das Ich der Hymnen in der Gestalt eines unerschpflichen Traumes vollzieht.
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Biblioteka Austriacka
There are copies available to loan: sygn. 830-1 (1 egz.)
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