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Der in Deutschland als besonders auffallend wahrgenommene Boom von Familienromanen ist kein isoliertes Phänomen, sondern reiht sich in eine Tendenz von durchaus internationalem Ausmaß ein. Seit Jahren wird das reiche Angebot an familienbezogenen Romanen in den deutschen Feuilletons als bemerkenswertes literarisches Phänomen betrachtet. Diskutiert werden diese Romane jedoch vor allem in Bezug auf einige auch im sozialen Diskurs über die NS-Vergangenheit häufig verankerte Themenkomplexe: Opfer vs. Täter, Wissen vs. Nicht-Wissen, Aufarbeitung vs. Verdrängung, usw. Diese ausschließliche, wenn auch zum Teil gerechtfertigte Fixierung auf die deutsche Perspektive lässt einen wichtigen Aspekt außer Acht: den internationalen Boom von Familienromanen.
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Biblioteka Austriacka
There are copies available to loan: sygn. 830(436)(091) O (1 egz.)
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