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In den ersten Julitagen 1957 waren gerade 150 Jahre vergangen, seit Luise, Königin von Preußen, in Tilsit vor Napoleon gestanden und den Eroberer - vergebens - um mildere Friedensbedingungen angefleht hatte. Es war Luise nicht vergönnt, noch die Niederlage der "Großen Armee" in den Eisfeldern Rußland und ihre endgültige Vernichtung bei Leipzig (Oktober 1813) und bei Waterloo (Juni 1815) zu erleben. Als Preußens schwarzweiße Fahnen über den Prachtstraßen von Paris flatterten, ruhte die Königin schon im Schloßgarten zu Charlottenburg. Sie war 1810 buchstäblich an gebrochenem Herzen gestorben, ein Jahr bevor "die Fackel Preußens", der Dichter Heinrich von Kleist, dem Luise finanziell geholfen hatte, am Wannsee sein ruheloses Leben auslöschte.
Status dostępności:
Biblioteka Austriacka
Są egzemplarze dostępne do wypożyczenia: sygn. 28374 mg (1 egz.)
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